Dienstag, 24. Oktober 2017
Alamaya war heute frech und forderte Zongoloni zu einer Rangelei heraus. Er schubste sie immer stärker, und Zongoloni musste sich alle Mühe geben, nicht zu ruppig zu ihrem kleineren Freund zu sein. Während sie spielten, berührte Zongoloni versehentlich Alamayas Schwanzstummel, was dieser gar nicht mag. Alamaya suchte sich dann die Unterstützung von Ziwa, um das Kräftemessen mit Zongoloni zu gewinnen. Alamaya und Mwashoti sind zwei kleine Kämpfer geworden. Sie versuchen immer, Sonje und Lima Lima zu besteigen, wenn diese sich hinlegen. Wenn die Leitkühe das unterbinden, werden sie sauer und schubsen die Mädchen aus Frust.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.10.2017
Sonntag, 22. Oktober 2017
Lima Lima und Zongoloni stritten sich heute darum, wer auf Alamaya aufpassen durfte. Er hing hinterher und nahm sich Zeit beim Grasen, und Lima Lima hatte die Befürchtung, dass er von Ngasha belästigt werden könnte – er berüsselt gern einmal Alamayas Schwanzstummel, was dieser gar nicht mag! Nach einigen Beratungen ging Zongoloni zu Alamaya und kümmerte sich darum, dass er in Ruhe futtern konnte. Bei der Milchfütterung am Schlammloch kam Lima Lima angerannt und schubste die anderen Babys aus dem Weg. Die Keeper sorgten dafür, dass zuerst Zongoloni, Jasiri, Alamaya und Mwashoti ihre Milch bekamen, bevor die gierigen Elefanten an die Reihe kamen. Mwashoti hob wieder seine Flasche selbst auf, wie er es von Zongoloni und Jasiri gelernt hat. Murera kann das nicht, obwohl sie schon viel älter ist; sie braucht immer einen Keeper, der ihr die Flasche hinhält. Nachdem die Waisen satt und zufrieden waren, gingen sie sich im Matsch wälzen und danach einstauben. Dann kehrten sie wieder zum Grasen zurück, wobei sie heute den Spuren ihrer wilden Artgenossen aus dem Weg gingen.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 21.10.2017
Samstag, 21. Oktober 2017
Murera wartet auf die Milchfütterung
Murera hat genug gestaubbadet
Lima Lima hat sich ihr Luzernenheu an ein ruhiges Plätzchen mitgenommen
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 19.10.2017
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Die Waisen nach dem Luzernenheufrühstück
Sonje überzeugt Mwashoti und Lima Lima, ihr zu folgen
Zongoloni grast für sich allein
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2017
Mittwoch, 18. Oktober 2017
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt und machten sich zu den Wasserquellen auf. Sie folgen den Spuren ihrer wilden Artgenossen, und Murera hielt immer wieder an, um etwas von ihrem Dung zu probieren. Auf diese Weise lernen Elefanten, welche Pflanzen sie fressen können. Als die Waisen in den Chyulu-Bergen ankamen, fand Quanza frische Zweige zum fressen, sodass sie gar nicht zur Mittagsfütterung am Schlammloch kam. Sie ist inzwischen alt genug, um ohne Milch auszukommen, und sie ist nicht so gierig wie Lima Lima, die nie genug von der Milch bekommen kann und immer mehr als ihren Anteil will!

