Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.09.2017

Samstag, 16. September 2017
Mwashoti war heute voller Tatendrang und spielte sich auf wie ein großer Junge. Er versuchte immer wieder, die älteren Mädchen zu besteigen, obwohl sie größer sind als er. Er versuchte es bei Sonje und bei Lima Lima, während Alamaya auf Zongoloni kletterte. Die Keeper waren überrascht, denn eigentlich ist Mwashoti einer der ruhigeren Waisen der Herde in Umani Springs. Beim Mittagsschlammbad konnten die Waisen es gar nicht erwarten, sich im Matsch abzukühlen. Alamaya steckte ein wenig darin fest und kam mit den Hinterbeinen nicht wieder heraus, doch Ziwa half ihm, sich zu befreien, und so konnten die beiden zum Staubbad weitergehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.09.2017

Donnerstag, 14. September 2017
Nach der Mittagsfütterung gab es wieder jede Menge Spiel und Spaß! Die Waisen spielten wild beim Staubbad und wälzten sich herum. Zongoloni und Lima Lima waren als erste da und zeigten den Jungs, wie gut sie sich einstauben konnten. Faraja und Ziwa kamen sofort dazu, um die Herausforderung anzunehmen. Die Keeper und die besuchenden Pateneltern mussten laut lachen, als sie Mwashoti spielen sahen. Er blies riesige Erdhaufen in der Gegend herum, und alle mussten vor ihm flüchten, um nicht in einer großen Staubwolke zu verschwinden. Jasiri wurde sehr übermütig und begann, Quanza und Zongoloni zu schubsen, sodass die Mädchen mit den Jungs um ihren Platz kämpfen mussten. Die Keeper passten auf, dass die Raufbolde nicht die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti herumschubsten. Nach einer Weile setzten zwei Kraniche direkt neben den Babys zum Landeanflug an, was die frechen Jungs vertrieb.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.09.2017

Samstag, 9. September 2017
Am Morgen lärmten die Paviane mit ihren Jungen, und auch einige Buschböcke flitzten in der Gegend herum. Sie alle suchten nach Akazienfrüchten, die Buschböcke am Boden, die Paviane in den Bäumen. Die Waisen mussten auch warten, dass die Früchte herunterfielen, denn sie können ja nicht in den Bäumen umherspringen! Als es dann zur Milchfütterung war, war Lima Lima sehr durstig und alle hatten einen trockenen Hals, nachdem sie den ganzen Morgen Akazienfrüchte genascht hatten. Nach dem Wälzen brachte Quanza die Waisen zum Staubbad, wo Mwashoti wie ein kleiner Junge herumalberte. Als er Murera sich einstauben sah, legte er sich neben sie, um auch etwas von der Erde abzubekommen, die sie über sich blies.