Mittwoch, 4. Dezember 2019
Zongoloni und die älteren Jungs ließen sich heute auch zur Mittagsmilch nicht blicken, und die Keeper machten sich schon langsam Sorgen. Sie gingen im Wald zu der Stelle, an der sie die vier vermuteten. Lima Lima war wie immer sehr hilfreich und spürte sie im Wald auf. Alamaya, Mwashoti und Sonje freuten sich sehr, sie zu sehen und begrüßten sie mit viel Getöse und Getröte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.12.2019
Montag, 2. Dezember 2019
Die Waisen begrüßten den neuen Tag mit viel Getröte und tobten im Gebüsch umher. Nur Shukuru blieb ruhig; sie trompetet kaum einmal und schont sich lieber, statt herumzutoben. Lima Lima kam aus dem Gebüsch zu den Keepern gerannt und wollte einem von ihnen offenbar etwas mitteilen. Sie machte ihn auf eine große Python aufmerksam, die im hohen Gras schlief, und die Keeper gaben acht, dass die Schlange nicht gestört wurde und die Herde eine andere Richtung einschlug.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.11.2019
Samstag, 23. November 2019
Die älteren Jungs und Zongoloni kamen am Morgen, um ihre Flaschen zu trinken, und gingen dann gleich wieder zurück in den Wald. Jasiri bliebt lieber bei der Waisenherde und hilft den Mädchen, sich um die jüngeren Bullen Mwashoti und Alamaya zu kümmern. Zongoloni hat es gerade immer sehr eilig, nach der Fütterung wieder zu verschwinden. Quanza und Lima Lima dagegen zeigen kein Interesse, mit draußen herum zu stromern, sondern bleiben bei Jasiri, Murera und Sonje. Die vier Ausreißer gehen ihrer eigenen Wege und leisten den anderen nur gelegentlich beim Grasen Gesellschaft – bei der Mittagsfütterung am Schlammbad stehen sie allerdings meistens bereit!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.11.2019
Mittwoch, 20. November 2019
Alamaya war am Morgen ungewöhnlich ruhig, was Sonje offenbar beunruhigte – sie ging immer wieder zu ihm, um nachzusehen, was los war. Nachdem die Waisen aus ihren Gehegen gekommen war, setzte er sich plötzlich hin, und alle – Keeper wie Waisen – rannten besorgt zu ihm. Murera und Zongoloni bemühten sich, ihm wieder auf die Beine zu helfen, und als er wieder stand, bemerkten die Keeper, dass er sich wohl am Bein verletzt hatte. Er schien sich am Tag zuvor auf den schroffen Felsen das Bein etwas ausgerenkt zu haben und humpelte ein wenig. Er ließ es sich aber nicht nehmen, mit den anderen mit in den Wald zu kommen. Lima Lima, Murera und Quanza begleiteten ihn, während Shukuru mit einem der Keeper vorneweg ging.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019
Freitag, 15. November 2019
Als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken, begann es ordentlich zu regnen. Ziwa, Faraja und Ngasha hatten die Nacht wieder in der Wildnis verbracht und tauchten auf, um auch etwas von der Milch ab zu bekommen. Der Boden war nass und matschig, und Shukuru beschloss, erst einmal unter dem Dach abzuwarten, bis es etwas nachgelassen hatte. Als es soweit war, führte Lima Lima die Herde an und ging mit ihren Freunden zu den Umani-Hügeln. Shukuru waren die Verhältnisse immer noch nicht so ganz geheuer, und sie blieb lieber am Fuß der Hügel bei den Keepern und ließ sich dort die Zweige der Bäume schmecken.

