Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.05.2019

Freitag, 10. Mai 2019
Seit die Jungs Ziwa, Faraja und Ngasha mehr mit ihren wilden Artgenossen unterwegs sind, versuchen Murera und Sonje, sie mehr unter Kontrolle zu bekommen. Heute folgte Sonje Faraja und Ziwa, als die beiden hinaus in den Wald gingen. Ngasha kehrte irgendwann um, aber Ziwa ging noch ein Stück weiter, bevor er auch anhielt und zu grasen begann. Da gingen Faraja und Sonje wieder zu den anderen zurück, wo sich ihnen auch bald Ngasha und Jasiri anschlossen. Lima Lima und Zongoloni grasten sich langsam bis zu Ziwa voran und blieben dann den Rest des Nachmittags bei ihm. Als es am Abend wieder zurück zu den Stallungen ging, sah Alamaya, dass Zongoloni weit hinterher hing und trompetete laut, sodass sie zu ihm gelaufen kam. An den Stallungen war Shukuru die erste, die zu ihrer Milch gerannt kam; sie wartete geduldig, bis der Keeper die Flasche bereit hatte und sie ihr geben konnte. Lima Lima dagegen ließ ihrem Keeper keine Ruhe, bis sie ihre Flasche bekommen hatte und sie hastig hinunter schlang; danach widmete sie sich ihrem geschnittenen Grün.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.05.2019

Dienstag, 7. Mai 2019
Die Waisen genossen am Morgen ihre Luzernenheupellets mit ein paar wilden Elefanten, die schon eine Weile um die Auswilderungsstation herum scharwenzelt waren. Faraja und Ziwa sagten einem jungen wilden Bullen Hallo und brachten ihm ein paar Pellets zum fressen. Er schien aber nicht so recht zu wissen, was er damit anfangen sollte, und warf sie über seinen Kopf und zur Seite. Lima Lima kam dazu und schien ihm zu zeigen, wozu die Pellets gut sind, und daraufhin fraß er ein paar davon. Nach einer Weile machten sich Ziwa und der Bulle auf in den Wald und ließen die anderen beim Luzernenheufrühstück an den Stallungen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.05.2019

Sonntag, 5. Mai 2019
Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milch bekommen hatten, hatten Ngasha und Ziwa es eilig, in den Wald zu kommen – sie wollten noch nicht einmal etwas von den Luzernenheupellets ab haben! Faraja kam aber nicht mit, sondern blieb bei Lima Lima, Zongoloni und Quanza un ließ sich die Pellets schmecken. Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, war Shukuru wieder die erste, dicht gefolgt von Mwashoti, der hinter ihr her zu sein schien. Sie hob schnell ihre Milchflasche auf und stellte sich dann ein ordentliches Stückchen weg von ihm.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.05.2019

Samstag, 4. Mai 2019
Ngasha und Ziwa schließen sich gern Faraja an, wenn er seine wilden Freunde besuchen geht. Heute gefiel es ihm aber offenbar bei den Waisen besser, und er wollte bei ihnen bleiben. Er hielt sich dicht bei Lima Lima und Zongoloni. Jasiri dagegen scheint es nicht in die Wildnis zu ziehen – er geht nie weit weg von den Waisen und den älteren Mädchen wie Lima Lima und Zongoloni. Er versteht sich manchmal sogar als ihr Beschützer; wenn wilde Bullen wie etwa Osama auftauchen, kollert er ihnen entgegen, als wollte er sie weg scheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.05.2019

Mittwoch, 1. Mai 2019
Faraja ist in letzter Zeit ab und zu mit seinen wilden Freunden unterwegs. Ein wilder Bulle kommt häufig Sonje und Murera besuchen, und nachdem Faraja am Vormittag voraus gegangen war, um sich mit den wilden Bullen zu treffen, kam er zum Mittagsschlammbad in Begleitung dieses Bullen. Nachdem er seine Milch getrunken hatte, ging er zu Jasiri und Ziwa hinüber, um ihnen Hallo zu sagen, bevor er mit seinen Bullen-Freunden wieder zurück zu den Umani-Hügeln marschierte. Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, tauchte auch Faraja wieder auf. Er hatte ein paar Kratzer abbekommen, die aber harmlos aussahen; es kommt schon einmal vor, dass unter Bullen ein wenig geschubst wird! Lima Lima ging zu ihm und vergewisserte sich, dass es ihm gut ging, und zusammen gingen sie zurück zu den Stallungen.