Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.05.2020

Dienstag, 19. Mai 2020
Am Morgen gingen die Waisen unter dem Kommando von Enkesha hinaus in den Wald. Dort begannen Maisha, Enkesha und Nabulu bald, das frischeste Grün von den größeren Büschen zu fressen. Die kleineren Elefanten schnappten sich das, was dabei herunterfiel. Nabulu passte allerdings gut auf, das sie nichts fallenließ, sondern alles, was sie pflückte, selbst futterte. Nach einer Weile bemerkte Enkesha, dass die Sonne herausgekommen war, und sie machte sich sofort auf den Weg zur nächsten offenen Lichtung. Die anderen folgten ihr auf dem Fuße und genossen dann die wärmende Sonne im freien Feld. Das Sonnenlicht ist gut für den Vitamin D Haushalt der Elefanten und genauso wichtig wie die Schlamm- und Staubbäder! Als sie sich dann aufgewärmt hatten, grasten die Waisen weiter, angeführt von Larro.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.05.2020

Freitag, 15. Mai 2020
Beim Grasen am Nachmittag ließ sich Sattao das lange, weiche Gras schmecken, das er in großen Bündeln pflückte. Dabei stieß er auf eine Schildkröte, die sich darin versteckt hatte, und bekam einen ordentlichen Schrecken! Er trötete laut los, was Maisha und Kiasa aufschreckte. Die beiden kamen angerannt, um zu sehen, was los war, aber als sie nichts problematisches entdecken konnten, machten sie sich wieder ans Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.05.2020

Mittwoch, 13. Mai 2020
Die kleineren Waisen kommen jetzt zu Maisha, wenn sie Schutz suchen, denn sie entwickelt sich so langsam zur neuen Mini-Leitkuh – mit Unterstützung von Kiasa und Nabulu. Wenn draußen im Wald etwas die Babys erschreckt, rennen sie schnell zu Maisha, und dann schauen sie und häufig auch Kiasa sich um, um herauszufinden, was los ist. Enkesha bekommt meist nicht viel von dem Durcheinander mit, denn sie ist meistens mit sich selbst beschäftigt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.05.2020

Dienstag, 12. Mai 2020
Die Waisenherde verändert sich nun, da Tagwa und Tamiyoi nicht mehr da sind, und Maisha scheint die neue Mini-Leitkuh zu werden, obwohl auch Enkesha für diese Rolle geeignet wäre. Auch einige der jüngeren Waisen übernehmen jetzt Aufgaben der älteren, und manche ziehen in neue Gehege um. Dololo ist auch bereit, bald in die Auswilderungsstation umzuziehen, und so hat er schon einmal ein größeres Gehege bekommen; Maktao ist derweil in seinen alten Stall gezogen. Dololo hatte keine Probleme, sich daran zu gewöhnen, aber Maktao war damit gar nicht einverstanden. Er war die ganze Nacht unruhig und versuchte immer wieder, zu Mukkoka zu gelangen. So hielten die Keeper es für das beste, ihn erst einmal wieder in seinen alten Stall zu lassen. Enkesha ist weiter ein unabhängiger kleiner Elefant, und sie hat Mukkoka, Naboishu und Naleku um sich geschart, um ihre eigene kleine Gruppe zu gründen. Sie macht am liebsten ihr eigenes Ding und hat dabei gern Gesellschaft von ein paar anderen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.05.2020

Montag, 11. Mai 2020
Heute war der große Tag für Tagwa und Tamiyoi, an dem sie in die Auswilderungsstation in Voi im Tsavo East Nationalpark umzogen. Um 2:30 Uhr in der Nacht wurde der Umzugs-LKW vorbereitet, und als alles soweit war, kamen Tagwa und Tamiyoi aus ihren Gehegen. Tagwa ging voran, Tamiyoi dicht dahinter, aber als sie zu dem Transporter kamen, zögerte Tagwa etwas. Tamiyoi kam vorsichtig hinterher, ließ sich aber von ihren Keepern und den Milchflaschen überzeugen und ging ohne Probleme in ihr Abteil. Nachdem Tamiyoi eingestiegen war, konnten sich die Keeper um Tagwa kümmern, die sich etwas mehr sträubte. Nach ein paar Minuten Überzeugungsarbeit war aber auch sie eingestiegen, und alles war bereit für die Abfahrt. Als die Waisen dann am Morgen in den Wald gingen, suchten Roho, Larro, Naboishu und Mukkoka immer wieder nach Tagwa und Tamiyoi. Das ist ganz normal; sie müssen sich erst daran gewöhnen, dass die älteren Mädchen nun nicht mehr Teil der Herde in Nairobi sind. Zur Mittagsfütterung um 11 Uhr war aber alles schon wieder gut, und Kiasa, Maisha und Dololo führten die Waisen nach der Milchfütterung wieder zurück in den Wald.