Montag, 7. Januar 2019
Der kleine Luggard ist auch bei den anderen Elefanten der Schatz der Waisenherde – alle scheinen zu verstehen, dass er mit einer Behinderung zu leben hat. Heute Morgen erschreckten Kiasa und Maisha alle anderen, als sie beim Grasen plötzlich trompetend aus dem Gebüsch gerannt kamen. Ihre Freunde flüchteten ebenfalls trompetend und stampfend, doch Luggard schaffte es nicht, mit den anderen mitzuhalten, so sehr er es auch versuchte. Schließlich hatten sich die Waisen mit aufgestellten Ohren um ihre Keeper versammelt und schauten sich vorsichtig um. Als sie hörten, wie Luggard trompetete und versuchte hinterherzukommen, brachten die treusorgende Tagwa und Kuishi, Sagala und Tamiyoi alle schnell in seine Richtung, um ihn aufzusammeln. In Wirklichkeit bestand natürlich keine Gefahr – irgendetwas hatte nur Maisha und Kiasa erschreckt. Aber es ist rührend zu sehen, wie sehr sich die Waisen um ihresgleichen kümmern.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.01.2019
Samstag, 5. Januar 2019
Bei der öffentlichen Besuchsstunde gab es heute viel Spiel und Spaß, nachdem die Waisen ihre Milchflaschen geleert hatten. Kiasa, Emoli, Maisha, Sattao, Tamiyoi und Enkesha alberten alle mit ihren Freunden herum. Kiasa, Emoli und Sattao kletterten auf den Erdhaufen herum und rutschten in allen möglichen Posen wieder herunter. Dann begann Emoli, auf Enkesha, Tamiyoi und Maisha herumzuklettern; Maisha war bald genervt davon und verscheuchte ihn. Emoli ist aber clever: er tat so, als würde er wegrennen, um dann von der anderen Seite wieder um den Erdhaufen herum zu kommen! Er brachte alle Besucher und Keeper zum lachen!
Waisenblogs-Bilder Nursery, 03.01.2019
Donnerstag, 3. Januar 2019
Musiara ist meistens ein ruhiger Junge
Musiara, Maktao und Maisha
Maktao
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2019
Mittwoch, 2. Januar 2019
Kaum hatten es sich die Waisen am Morgen im Wald breit gemacht, flippten sie plötzlich aus! Sie begannen, hin und her zu rennen, trompeteten und stampften die Büsche nieder. Die großen Mädchen Tagwa, Tamiyoi, Sagala, Kuishi und Maisha waren ganz vorn mit dabei. Die Keeper wunderten sich nur, aber beschlossen, ihnen ihren Spaß zu lassen. 20 Minuten lang alberten sie nach allen Regeln der Kunst herum. Tagwa, Sagala und Kuishi rollten sich auf dem Boden herum und luden die Kleinen wie Musiara, Sattao, Maktao und Emoli dazu ein, auf ihnen herumzuklettern – und sogar ein paar ältere wie Jotto, Mapia und Ambo kamen dazu und machten mit! Die Keeper sagen immer, dass, wenn die Waisen sich so benehmen, eine Rettung bevorsteht! Und tatsächlich kam am Nachmittag ein Anruf aus der Maasai Mara, dass ein kleines Kalb, das offenbar schon länger ohne seine Mutter unterwegs gewesen und bereits sehr dünn und ausgezehrt war, gerettet werden musste. Das kleine Mädchen ist etwa zehn Monate alt und wurde Larro genannt. Sie bekam ein Gehege neben dem von Enkesha, nachdem sie spät am Abend angekommen war, und hatte sich bald genug beruhigt, um etwas Milch zu trinken.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.12.2018
Montag, 31. Dezember 2018
Am letzten Tag des Jahres schien wieder die Sonne, und die Babys widmeten sich den unterschiedlichsten Tätigkeiten. Sattao, Kiasa, Musiara, Maisha und Maktao spielten und rangelten miteinander. Die größeren Mädchen wie Kuishi, Sagala und Tagwa rupften Zweige von den Bäumen, und die großen Jungs Jotto und Ambo genossen das Bad in der Sonne. Giraffe Kiko knabberte wie häufig an den Spitzen der Bäume, und die verspielten Mädchen Malima und Tamiyoi jagten um ihn herum. Auch Mini-Nashorn Maarifa wärmte sich in der Sonne, und die Keeper standen dabei und passten gut auf alle auf. So endete das Jahr 2018 harmonisch für alle Waisen im Waisenhaus in Nairobi.

