Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.10.2018

Sonntag, 28. Oktober 2018
Heute Morgen beschützte Kiasa den kleinen Merru vor Sattao, der ihn ärgern und ihm die Decken klauen wollte. Kiasa schnappte sich Sattaos Schwanz, vermutlich um hinein zu beißen – für diese Angewohnheit ist sie ja bekannt! Sattao war das aber klar, und er drehte sich im Kreis herum, um es mit dem kleinen Mädchen aufzunehmen. Immerhin erreichte sie ihr Ziel, ihn von Merru fern zu halten. Mit der Zeit stieg die Sonne am Himmel, und es wurde wärmer. Musiara und Maktao, die sich gerne bei den Keepern aufhalten, wärmten sich, indem sie sich auf eine freie Fläche legten. Sie räkelten sich und streckten die Beine aus, um jeden Zentimeter ihrer Haut von den Sonnenstrahlen wärmen zu lassen. Maisha machte auch mit, aber nicht ohne zuvor die beiden am Bauch und den Ohren zu berüsseln, als ob sie um Erlaubnis fragte! Dann legte sie sich gemächlich neben Musiara hin, blieb aber – im Gegensatz zu den beiden zappelnden Jungs – ganz ruhig liegen und genoss das Sonnenbad.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.10.2018

Freitag, 26. Oktober 2018
Heute war es sonnig, und das bedeutete, dass nach der Milchfütterung um 11 Uhr Schlammbad angesagt war! In der ersten Gruppe war Mini-Leitkuh Tamiyoi die erste, die ins schlammige Wasser stieg und sich fröhlich bespritzte. Maisha und Emoli machten es ihr nach, und bald waren alle mit dabei. Mukkoka und Merru wollten nicht ganz hinein gehen, sondern standen nur am Rand und versuchten, sich mit ihren kleinen Rüsseln mit Wasser zu besprühen. Die Keeper halfen ihnen, indem sie ihnen etwas Matsch auf den Rücken schaufelten. Den beiden, die noch relativ neu im Waisenhaus und bei der öffentlichen Besuchsstunde sind, gefiel das Schlammbad sehr. Als dann die Gruppe der älteren Waisen dran war, wurde es etwas stürmischer, und die Elefanten rollten sich herum und spritzten mit Schlamm. Malima war wie üblich die aktivste, und als sie herauskam, war sie von Kopf bis Fuß eingematscht. Sie rannte am Absperrband entlang und versuchte den Schlamm auf soviele Besucher wie möglich zu verteilen! Danach rannte sie wieder zurück, um Nachschub zu holen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.10.2018

Donnerstag, 25. Oktober 2018
Am Morgen war es kühl und bewölkt, und Tagwa und Malima führten die Waisen auf dem Weg in den Wald an. Die kleinen Babys Dololo, Mukkoka und Merru bekamen ihre Decken umgehängt, damit sie vor der Kälte geschützt waren. Luggard, der immer voller Tatendrang ist, blieb hinten bei Dololo, Musiara und Maktao. Die älteren Waisen wie Sana Sana, Tagwa und Malkia rupften ein paar Zweige weiter oben von den Bäumen ab, damit die kleinen unten wie Sattao, Kiasa und Maisha etwas davon abbekamen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.10.2018

Mittwoch, 24. Oktober 2018
Die drei größeren Mädchen Sagala, Malkia und Ndiwa werden langsam unabhängiger. Nach der 11-Uhr-Milch und dem Schlammbad gingen sie heute zusammen mit Emoli, Maisha, Enkesha und Jotto tiefer in den Wald hinein. Die Keeper und die anderen Waisen merkten zuerst nichts davon – erst als die kleine Gruppe eine grasende Impalaherde aufscheuchte. Die Antilopen rannten und sprangen im hohen Bogen herum, was die Keeper dazu veranlasste, einmal durchzuzählen. Da stellten sie fest, dass ein paar Elefanten fehlten, und einer von ihnen machte sich in die Richtung der aufgeregten Impalas auf, um die Waisen im Auge zu behalten. Als dann einer der Affen, die in den Bäumen spielten, mit lautem Kreischen auf dem Boden landete, erschreckten sich Ndiwa und ihre Freunde ordentlich. Sie kamen aus dem Gebüsch gerannt und eilten trompetend zurück zu den Keepern, um sich bei ihnen in Sicherheit zu bringen.