Mittwoch, 9. Dezember 2020
Die Regenzeit scheint eine kleine Pause einzulegen, und in Nairobi gab es zuletzt ein paar richtig heiße Tage. Die Matschlöcher im Wald trocknen langsam aus, und heute Morgen ging Roho zu einem kleinen Bach, um sich dort ein wenig mit Wasser zu bespritzen und abzukühlen. Mukkoka und Bondeni schlossen sich ihm an, und bald darauf auch Maktao und Kindani. Sie planschten fröhlich herum, sodass schließlich auch Maisha sich dazu gesellte, und mit ihr der komplette Rest der Waisenherde! Die kleinen Elefanten waren eine ganze Stunde damit beschäftigt, sich vergnügt im Wasser herumzurollen und danach noch zu staubbaden, bis Maisha sie schließlich wieder zusammensammelte und zurück zum Grasen im schattigen Wald brachte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.12.2020
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Auch Kiombo scheint sich zu einem fürsorglichen kleinen Bullen zu entwickeln, ähnlich wie sein Gehegenachbar Maktao. Er verbringt viel Zeit mit den jüngsten der Waisenherde, und genau wie Nabulu ist er sehr darauf bedacht, sie zu beschützen. Auch Kiasa sorgt sehr gut für die kleinen Babys, aber bei der Milchfütterung kennt sie kein Pardon – dann schubst sie auch die kleineren weg, um an die Milch zu kommen!
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2021
Gleich am ersten Tag des Monats wurde ein Team erfahrener Keeper auf eine Rettungsaktion auf die El Krama Ranch in Laikipia gesandt. Seit geraumer Weile wurde immer wieder ein einsames Elefantenbaby gesichtet, dessen Hinterläufe o-beinig waren. Dadurch konnte es schlechter laufen und wurde vermutlich von seiner Familie zurückgelassen oder konnte schlichtweg nicht mehr mithalten. Das Personal der Farm hatte ihn immer wieder beobachtet und darauf gehofft, daß seine Familie zurückkommen würde. Nach einigen Wochen wurde klar, daß das nicht mehr passieren würde und er Gefahr lief, von Raubtieren getötet zu werden. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.11.2020
Montag, 30. November 2020
Am Morgen sah es so aus, als ob es bald regnen würde, aber so richtig fing es doch nicht an. Die Waisen gingen wie üblich hinaus in den Wald, und Kiasa und Maktao verwickelten sich in einen kleinen Ringkampf, um sich aufzuwärmen. Sie streckten die Rüssel in die Höhe und schoben sich gegenseitig vor und zurück. Es sah sehr lustig aus, und nach einer Weile waren sie so begeistert von ihrem Spiel, dass sie nacheinander laut trompeteten. Das erschreckte Bondeni und Naleku, und die beiden kamen neugierig herbei, um zu sehen, was hier los war. Schließlich begannen auch sie zu spielen; sie rannten begeistert im Gebüsch herum und schubsten sich dabei gegenseitig ein wenig. Vermutlich kam es ihnen auch gelegen, dass sie sich dabei ein wenig aufwärmten. Schließlich kehrten sie wieder zur Herde zurück, die sich schon für die Milchfütterung bereit machte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.11.2020
Mittwoch, 25. November 2020
Maktao ist nicht nur ein freundlicher Junge, der als einer der älteren Bullen immer nett zu den kleinen Babys ist, sondern auch ein wunderbares Vorbild für den kleinen Roho. Er kümmert sich rührend um seinen kleinen Artgenossen und manchmal auch sehr gut um Olorien. Wenn sie morgens zusammen im Wald grasen, passt Maktao auch auf, dass er gewisse andere kleine Elefanten meidet, wie die Jungs, die herumstänkern wollen, wie Naboishu, oder auch Kiasa bei der Milchfütterung. Draußen im Busch hält Maktao immer erst einmal Ausschau nach Roho, und wenn er auf ihn zukommt, begrüßen sich die beiden mit freundlichem Kollern.

