Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.08.2018

Freitag, 10. August 2018
Die Waisen lieben die Luzernenheupellets über alles und versetzen manchmal Berge, um an sie heranzukommen. Sie bekommen sie nicht jeden Tag, und so halten sie ständig Ausschau, ob sie welche finden. Tamiyoi und Ndiwa zum Beispiel gehen immer noch einmal an Maxwells Gehege vorbei, für den Fall, dass er ein paar nach draußen verstreut hat, bevor sie abends in ihre eigenen Gehege gehen. Ambo ist auch ganz verrückt nach den Pellets, und heute morgen machte er bei Maxwell Station, um nachzusehen, ob welche zu finden wären. Wenn einer seiner Freunde, wie Malima, ihn begleitet und er seine Beute nicht teilen will, verzieht er sich in seine geheime Ecke, die nur er kennt. Er schleicht sich leise davon und bleibt in dem schmalen Zwischenraum zwischen Emolis Gehege und dem Lagerraum stehen. Dann verhält er sich mucksmäuschenstill, sodass ihn niemand findet. Die anderen gehen alle in den Wald, und er kann dann in Ruhe seine geliebten Pellets fressen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.08.2018

Freitag, 3. August 2018
Malima war heute Morgen in aufgeregter und verspielter Stimmung aufgewacht; sie spielte mit allem, was ihr über den Weg lief. Als ihr Gehegetor geöffnet wurde, ging sie geradewegs zu Nashorn Maxwell, in der Hoffnung, dass er schon wach war und mit ihr spielte. Maxwell reagierte aber nicht, als sie an seinem Tor rüttelte, sondern schlummerte weiter und ließ sich nicht stören. Immerhin kam schließlich Ambo angelaufen und rangelte mit Malima und spielte dann Verstecken mit ihr. Dann verpasste sie den Eimern, die an den Gehegen der Waisen hängen, Kopfnüsse und zog daran herum, was eine Menge Lärm verursachte. Spätestens dann waren alle wach, die sich noch nicht im Freien versammelt hatten! Ambo passte das nicht, und er wollte sie davon abhalten, an einem Eimer nach dem anderen herumzuziehen, aber sie machte unverdrossen weiter. Sie hörte erst auf, als die Keeper sie in den Wald hinaus schickten, aber auch das war nicht einfach!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.08.2018

Donnerstag, 2. August 2018
Tagwa kümmert sich immer um den kleinen Sattao, und manchmal mag sie es nicht, wenn fremde Leute bei ihm sind. Bei der Besuchsstunde passte sie gut auf, dass keiner der Zuschauer Sattao anfassen konnte, wenn er sich dem Absperrband näherte. Sie war stets an seiner Seite und schob ihn zurück, wenn er den Leuten zu nahe kam. Malima war unterdessen einmal brav und hielt sich mit frechen Aktionen zurück. Wie die Waisen sich benehmen, hängt oft von ihrer Laune ab. Emoli ging an einer sehr matschigen Stelle spielen, aber blieb dann im Schlamm stecken; er rief um Hilfe, und zur Überraschung aller eilte Ndiwa herbei, um ihm heraus zu helfen. Sie stützte ihn auf einer Seite und schob ihn mit dem Kopf heraus. Schließlich war der kleine Junge wieder auf den Beinen und sehr froh, wieder frei zu sein. Ndiwa kümmert sich sonst nicht weiter um die Kleinen, aber heute war sie offenbar gut gelaunt.