Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.01.2018

Samstag, 27. Januar 2018
Maxwell war seit dem vorigen Abend sehr aufgeregt, vermutlich wegen des vielen Regens. Er freute sich riesig darüber und rannte andauernd zwischen seinem Schlafplatz und dem anderen Ende seines Geheges umher und wollte spielen. Die Warzenschweine spielten allerdings nicht so richtig mit; sie wichen ihm nur aus und warteten, bis er wieder weg war, um sich dann wieder seinen Luzernenheupellets zu widmen. Als Ambo und Malima zu seinem Gehegetor kamen, hörte er sie und stieß gegen die Stäbe, um sie zum Spielen einzuladen. Bei den zwei Spielkindern funktionierte das, und die drei hatten eine schöne kleine Rangelei durch die Gitterstäbe hindurch. Dann rannten die zwei Elefanten trompetend auf der einen Seite des Zauns entlang, und Maxwell auf der anderen. Das Spiel war zuende, als die Waisen schließlich in den Wald zu ihren Freunden gingen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.01.2018

Donnerstag, 25. Januar 2018
Malima ist ein cleveres kleines Mädchen. Heute sah sie eines der Babys in den Wald hinaus zu den anderen gehen, als es ein Stück Abfall aufhob und ihn in den Mund steckte. Sie eilte schnell hinüber, nahm ihm das Stück weg und eskortierte das Kleine dann hinaus zur Herde. Tamiyoi und Jotto übernahmen dort und gingen mit dem Baby weiter. Ein anderes der Babys liebt Tagwa und Mbegu am meisten, und jedesmal, wenn es hinaus in den Wald kommt, hebt es den Rüssel, um die eine der beiden zu finden. Sattao hat sich daran gewöhnt, dass die Babys sich um Mbegu scharen. Früher war er recht eifersüchtig, nachdem er es gerade geschafft hatte, etwas gegen Ambo anzukommen, aber inzwischen stört es ihn nicht mehr. Mbegu kümmert sich aber auch immer noch viel um Ambo, obwohl er schon älter ist als die Babys und Sattao.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.01.2018

Montag, 22. Januar 2018
Maktao hängt noch immer sehr an seiner menschlichen Familie und wird schnell unleidlich, wenn niemand von ihnen in der Nähe ist. Wenn er anfängt, sich zu beschweren, wissen seine Freunde schon, dass es nichts gravierendes ist, und ignorieren das Gejammer. Heute Morgen war er zusammen mit Luggard, Shukuru, Maisha und Jotto im Wald, als er plötzlich anfing zu schreien, weil er keinen Keeper sehen konnte. Es reagierte aber niemand von den anderen darauf! Als es Jotto zu bunt wurde, sagte er ihm, dass er ruhig sein sollte – schließlich hatten sich die anderen, die noch jünger sind als er, auch nicht so! Als keiner seiner Freunde ihn bedauern wollte, rannte Maktao jammernd zu den Stallungen zurück, und die Keeper kamen ihm entgegen. Als er sie rufen hörte, rannte er zu ihnen hin, und alles war wieder gut! Die anderen kümmern sich schon nicht mehr um sein Gejammer; wenn allerdings eines der kleinen Babys schreit, kommen die größeren Mädchen wie Mbegu, Tagwa, Malima oder Godoma sofort herbei geeilt, um zu sehen, was ihm fehlt. So war es bei Musiara bei der öffentlichen Besuchsstunde. Er spielte gerade im Schlammloch, als Godoma sich ihm anschloss. Er rutschte ein Stück, um ihr Platz zu machen, und nickte dann im Schlamm kurz ein. Als er wieder aufwachte, merkte er, dass er feststeckte und nicht mehr hoch kam! Er schrie um Hilfe, und sofort waren Godoma, Malima, Tamiyoi und Jotto zur Stelle, um ihn zu unterstützen. Am Ende kam er mit der Hilfe der Keeper und Godoma wieder auf die Beine. Es war jedenfalls ganz anders als bei Maktao, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit gleich einen halben Aufstand macht.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.01.2018

Donnerstag, 18. Januar 2018
Luggard und Murit hatten heute einen kleinen Ringkampf, als Malima dazukam und sie unterbrach. Das ärgerte Luggard, der sonst sehr nachsichtig ist. Er versuchte, sie mit seinen kleinen Stoßzähnen wegzuschieben. Malima ließ sich allerdings nicht so leicht abspeisen und schnappte nach Murits Schwanz, sodass dieser nicht vor ihr wegrennen konnte!