Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.12.2017

Montag, 4. Dezember 2017
Maktao macht es den anderen kleinen Waisen nicht leicht. Musiara, Sattao, Maisha und Emoli trauen sich normalerweise nicht, sich ihm entgegenzustellen. Heute Morgen beschloss aber Musiara, Maktao eine Lektion zu erteilen. Als Maktao auf ihn losging, als er gerade etwas Grün im Wald futterte, gab Musiara nicht nach und kämpfte mit ihm. Er weigerte sich aufzugeben, und Malima musste eingreifen, um Maktao vor dem verärgerten Musiara in Schutz zu nehmen. Malima beendete aber nicht nur den Streit der beiden, sondern lud sie auch noch ein, mit ihr zu spielen. Gleich neben ihnen war ein Haufen Erde, und sie kletterte hinauf und rollte herunter. Die zwei kleinen Jungs schlidderten begeistert auf ihr herum und vergaßen dabei ihre Streitigkeiten!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.12.2017

Sonntag, 3. Dezember 2017
Die Waisen sahen sehr fröhlich aus und hatten ein Lächeln im Gesicht, als sie am Morgen herauskamen. Ein paar von ihnen trafen sich bei Maxwells Gehegetor und machten sich über die Luzernenheupellets her, die heraus gerollt waren. Kauro, Sapalan, Rapa, Murit, Maramoja, Namalok, Sana Sana und Malkia drängelten sich, und alle versuchten, so nahe wie möglich am Tor zu stehen, um mit ausgestrecktem Rüssel auch noch an die Pellets auf der anderen Seite heranzukommen. Mbegu und Tagwa kümmerten sich nicht darum, sondern suchten nach dem winzigen Mädchen. Doch obwohl sie an seine Stalltür klopften, kam sie nicht heraus, denn sie schlief noch tief und fest. Jotto, Ambo und Malima spielten mit Tamiyoi, flitzten in der Gegend herum und schubsten sich spielerisch. Schließlich beschlossen Mbegu und Tagwa, in den Wald aufzubrechen, und die anderen folgten ihnen – bis auf Kauro, der noch so viele Pellets stibitzen wollte, wie er konnte! Um 9 Uhr begannen Kauro, Namalok, Sapalan, Rapa, Pare und Maramoja mit dem Training für das Einsteigen in den Umzugs-LKW, denn sie werden bald in die Auswilderungsstation nach Ithumba umziehen. Der erste Tag verlief wie am Schnürchen, und sie hatten kein Problem damit, zur Fütterung einzusteigen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.12.2017

Freitag, 1. Dezember 2017
Ambo wollte heute ein wenig Zeit mit den älteren Jungs Kauro, Ndotto, Sapalan und Lasayen verbringen. Als Mbegu sah, dass er sich bei ihnen wohl fühlte, ging sie hinüber, wo die Keeper mit den kleinen Babys waren, und nahm Sattao mit. Tagwa sah die beiden und rannte ihnen hinterher, sodass die drei gemeinsam in den Wald marschierten. Dort blieben sie, bis es Zeit für die Milchfütterung wurde. Als sie zu ihrer Milch zurück kamen, war Sattao ganz aufgeregt und rannte voraus, Mbegu und Tagwa kamen hinterher. Er rannte so wild herum, dass er über eine Wurzel stolperte! Jotto und Malima hörten ihn kommen und rannten ihm trompetend entgegen, und zu dritt flitzten sie zur Milchfütterung, freudig trötend vor Begeisterung!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.11.2017

Samstag, 25. November 2017
Es war sonnig und warm, als die Waisen am Morgen aus ihren Ställen kamen, und sie begannen mit verschiedenen Spielen; Ngilai und Jotto forderten sich gegenseitig heraus, während Mbegu etwas lockere Erde vorbereitete, sodass sich Ambo, Malima, Tagwa, Kuishi und sogar der große Ndotto darin herumrollen und an ihr herunter rutschen konnten. Als die erste Gruppe, angeführt von Godoma, zum Schlammbad ging, änderte sich das Wetter plötzlich und es begann zu nieseln. Dann war ein lauter Donnerknall zu hören, und die Waisen rannten erschrocken in alle Richtungen davon. Mit aufgestellten Ohren suchten sie Schutz bei den Keepern. Es brauchte eine Weile, bis sie sich wieder von dem Schrecken erholt hatten, den das unerwartete Geräusch ihnen eingejagt hatte. Als die zweite Gruppe zur öffentlichen Besuchsstunde kam, war es heute Mbegu, die die Keeper austrickste! Die Waisen sorgen normalerweise dafür, dass alle verschüttete Milch vom Boden und aus der Schubkarre weggeschlürft wird. Aber seit Namalok da ist, der seine Milch nicht aus der Flasche, sondern aus dem Eimer trinkt, werden zwei Flaschen in die Schubkarre geschüttet, die er dann daraus säuft. Mbegu nutzte es heute aus, dass er ein zurückhaltender und langsamer Trinker ist – sie scheuchte alle anderen Waisen weg, die ihm die Milch streitig machen wollten, naschte dann aber selbst davon! Am Ende hatte sie fast die Hälfte von seinem Anteil aus der Schubkarre selbst weggeschlürft!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.11.2017

Mittwoch, 22. November 2017
Tagwa und Ndiwa sieht man normalerweise nicht häufig zusammen, aber heute machten sich die beiden gemeinsam zum Grasen ins Gebüsch auf. Die Keeper bemerkten sie erst, als sie von einer Impala-Herde erschreckt wurden und schreiend aus den Büschen gerannt kamen. Malkia, Ndotto, Jotto, Malima und Tamiyoi rannten zu ihnen, um sie zu beruhigen, und die beiden waren froh, wieder bei ihren Freunden zu sein.