Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.09.2018

Freitag, 14. September 2018
Kiasa schien heute schlechte Laune zu haben. Morgens tummeln sich die Waisen immer noch eine Weile an den Stallungen, bevor sie in den Wald aufbrechen, bis alle, die noch schlafen, herausgekommen sind. Heute standen etliche von ihnen an Maxwells Tor herum und bedienten sich bei seinen Luzernenheupellets, während er noch schlief. Als Kiasa dazukam, verteilte sie gleich Kopfnüsse an alle, denen sie begegnete. Als sie sich den höflichen kleinen Musiara vornahm, ließ dieser sich das nicht gefallen und nahm sie an den Holzpfosten des Nashorngeheges in den Schwitzkasten. Sana Sana und Ndiwa rannten hinüber, um sie vor dem aufgebrachten Jungen zu retten. Ein paar Minuten später hatte sie Maktao auf dem Kieker, und diesmal wurde sie von Malkia bestraft, die ihr einen Schlag mit dem Rüssel verpasste und sie weg schickte. Danach ging es hinaus in den Wald. Später lief Kiasa beim Schlammbad Musiara über den Weg und sie beschloss, es ihm heimzuzahlen! Sie ging zu ihm, um ihn zu schubsen, aber Enkesha bremste sie und hielt die beiden auseinander, um einen größeren Streit zu vermeiden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.09.2018

Donnerstag, 13. September 2018
Ndiwa und Tamiyoi sind zwei Mädchen, die niemals nach Hause zurückkehren, ohne vorher an Maxwells Gehege vorbei zu gehen. Bevor sie in ihre Ställe marschieren, bleiben sie immer stehen und stibitzen noch ein paar von Maxwells Pellets. Als sie gestern Nachmittag gerade dabei waren, kam Malkia hinter Ndiwa angerannt und schob sie in Richtung ihres Geheges. Als Ndiwa laut aufschrie, rannte Tamiyoi davon und sorgte für einige Unruhe. Sagala, die vor ein paar Tagen wegen des neu geretteten Dololo in ein neues Gehege umgezogen ist, hat sich noch nicht so recht an die Umstellung gewöhnt; sie war sehr verwirrt und rannte ebenfalls bellend umher. Sagala ist ein eher schüchterner Elefant und lässt sich leicht nervös machen, und so dauerte es eine Weile, bis die Keeper sie beruhigt hatten. Schließlich kehrte aber wieder Ruhe ein, und auch Ndiwa und Tamiyoi gingen in ihre Gehege.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.09.2018

Dienstag, 11. September 2018
Als Kiasa am Morgen aus ihrem Stall kam, traf sie auf Maktao, der sich gerade an ihrer Stalltür kratzte. Sie schubste ihn und rannte weg, und Maktao nahm die Verfolgung auf. Er gab allerdings auf, als er seinem Spielkameraden Emoli über den Weg lief, mit dem er einen Ringkampf anfing. Kiasa wollte weiter spielen und rüttelte am Tor von Nasorn Maxwell, um ihn zu wecken. Zuerst schien er nicht interessiert, aber Kiasa gab nicht auf, und schließlich stand er auf und spielte mit. Kiasa jagte auf der einen Seite des Tors herum und Maxwell auf der anderen. Langsam kam er auf den Geschmack und begann, auch den Warzenschweinen hinterher zu jagen. Kiasa musste schließlich Malkia weichen, die zum Tor kam und es auf Maxwells Luzernenheupellets abgesehen hatte. Ihr blieb aber nicht viel Zeit, denn die Waisen waren schon auf dem Weg in den Wald, um zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.09.2018

Sonntag, 9. September 2018
Als am Morgen die Stall- und Gehegetore geöffnet wurden, kamen einige der Waisen heraus geflitzt. Ambo, Tamiyoi, Kuishi, Sagala, Ndiwa, Malima, Sattao, Emoli und Mapia wollten aber nicht so schnell in den Wald, sondern hatten etwas anderes im Sinn: nachzusehen, ob es bei Maxwell vielleicht übriggebliebene Luzernenheupellets abzustauben gab! Sie drängelten sich alle am Tor des Nashorn-Geheges, wo Maxwell die Pellets hingestreut bekommt. Die gierigen kleinen Elefanten können es kaum erwarten, dort vorbei zu gehen, noch bevor Maxwell überhaupt dazu kommt, nach dem Aufwachen seine Pellets zu futtern. Heute war es besonders chaotisch, denn Sagala, Ndiwa und Malkia schubsten die kleineren zur Seite, die noch keine Stoßzähne haben und sich nicht so gut wehren können. Sogar die Warzenschweine, die auch wegen der Pellets gekommen waren, bekamen es mit Malkia und Sagala zu tun. Tagwa und Sana Sana versuchten, den Kleineren etwas Platz zu verschaffen, damit sie auch etwas abbekommen konnten, doch Malkia und Ndiwa drohten, die beiden ebenfalls zu schubsen. So blieb den anderen nichts besseres übrig, als in den Wald aufzubrechen und die Leckerbissen den unersättlichen Großen zu überlassen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.09.2018

Samstag, 8. September 2018
Nachdem es jetzt eine ganze Weile kalt war, wird es langsam wieder wärmer. Während der öffentlichen Besuchsstunde gingen die Temperaturen heute nach oben, sodass die erste Gruppe Waisen schnell ihre Milch trank und dann auf direktem Weg in das neue Schlammbad stieg. Kiasa, Emoli und Maktao, die normalerweise um die Schubkarre herum scharwenzeln, um noch etwas Milch zu ergattern, konnten es kaum erwarten, sich in dem kühlenden Schlamm herumzuwälzen. In der zweiten Gruppe gingen einige, wie Sana Sana, Sagala, Mapia und Tagwa nach ihrer ersten Flasche erst einmal baden, um danach zur zweiten Flasche zurück zu kommen. Nur die gierigeren Waisen Malkia, Jotto und Malima tranken erst ihre ganze Milch aus, bevor sie schlammbaden gingen.