Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.01.2018

Dienstag, 16. Januar 2018
Bei der öffentlichen Besuchsstunde ging Jotto als erster ins Wasser, um sich abzukühlen. Er schlich vorsichtig hinein und setzte sich hin, ohne herumzuspritzen. Malima und Maisha machten es ihm nach, Mapia und Tamiyoi dagegen besprühten sich nur am Rand mit schlammigem Wasser. Sie erwischten dabei allerdings nicht nur sich selbst, sondern auch noch die Keeper und die Besucher! Luggard badete auch und tauchte komplett unter, wobei er den Rüssel in die Höhe hielt und ihn vor Freude herumwirbelte. Kiasa und Murit blieben lieber bei ihren Keepern am Absperrband und trauten sich nicht in die Nähe ihrer matschbedeckten Freunde.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2018

Mittwoch, 3. Januar 2018
Die Waisen waren heute bei der öffentlichen Besuchsstunde gar nicht am Schlammbad interessiert, weil sie am Vormittag schon jede Menge Pfützen und Matschlöcher im Wald gefunden hatten. Die großen Jungs Ndotto, Murit und Lasayen, und auch ein paar der Mädchen, wie Mbegu, Godoma, Sana Sana, Tagwa, Mteto, Sagala und Ndiwa hatten sich schon fröhlich im Schlamm herumgerollt. Und auch die kleineren, wie Malima, Emoli, Tamiyoi, Jotto, Ambo, Musiara, Sattao, Kiasa, Mapia und Enkesha waren mit dabei und hatten sich schon vor der Fütterung um 9 Uhr schön eingeschlammt. Als es Zeit für die öffentliche Besuchsstunde wurde, wollte niemand mehr schlammbaden, und ein paar der Waisen, wie Maktao und Sattao, rangelten lieber miteinander. Maktao rannte am Absperrband hinter Sattao her und wollte auf ihn klettern – das macht er besonders gern, wie auch Ndotto! Sattao versuchte, ihn loszuwerden, indem er ihm eine Kopfnuss verpasste, aber Maktao ließ nicht locker. Jotto und Ambo kamen auf die Idee, das gleiche mit Malima zu versuchen; Malima war allerdings schlauer und suchte Schutz bei Godoma! Den zwei Jungs blieb nichts anderes übrig, als sich gegenseitig herauszufordern.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.12.2017

Dienstag, 26. Dezember 2017
Mapia und Kiasa machen in letzter Zeit bei der Fütterung häufig Ärger. Heute kamen sie zur öffentlichen Besuchsstunde schreiend angerannt, und nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, blieben sie unruhig. Sie schubsten an den anderen herum auf der Suche nach mehr Milch. Als Musiara und Luggard ankamen, die nie rennen, wurde Kiasa ganz hektisch und nervte die beiden, weil sie an ihre Milch wollte. Als sie eingesehen hatte, dass sie nichts abbekommen würde, rannte sie zur Schubkarre und versuchte, sich von dort mehr Milch zu beschaffen. Die Keeper schickten sie weg, aber sie weigerte sich und versuchte, die Schubkarre umzustoßen! Schließlich füllten die Keeper ein wenig Milch in eine Flasche und lockten sie damit weg, und das funktionierte! Weil sie – und auch Mapia – so gierig sind, werden sie in Zukunft wohl besser als letztes zur Fütterung kommen.