Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.07.2018

Sonntag, 29. Juli 2018
Nasalot und ihre Gefährten, der kleine Nusu, Galana und die kleine Gawa, Loijuk, Bongo, Teleki, Kilabasi, Makireti, Lenana und Meibai kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Danach kollerte Maramoja zum Aufbruch zu den Weidegründen. Die anderen folgten ihr, und Nasalots Gruppe grasten den ganzen Vormittag zusammen mit den Waisen. Yatta und der Rest der Ex-Waisen war schon eine Weile nicht mehr zu Besuch, und die Keeper hoffen, sie haben genug Wasser, wo auch immer sie sind. Beim Mittagsschlammbad kam ein junger wilder Bulle zum Saufen, der dann mit den Ex-Waisen wieder ging. Mundusi, Mteto und Esampu badeten ausgelassen, und Mundusi saß im Wasser und planschte eine ganze Weile wild mit dem Rüssel herum. Gegen Abend schlich sich Sapalan wieder davon. Als es zurück zu den Stallungen ging, fiel den Keepern auf, dass er nicht da war, und die Hälfte von ihnen ging ihn suchen. Nach einer halben Stunde kam er ganz gemächlich aus östlicher Richtung zu den Stallungen geschlendert, als wäre nichts passiert. Die Keeper, die immer noch nach ihm suchten, wurden per Funk informiert. Sapalan hat seinen eigenen Kopf!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.07.2018

Dienstag, 24. Juli 2018
Karisa und Sapalan trugen am Morgen Zweige im Mund, als sie aus den Gehegen kamen. Mutara brachte die ganze Herde zu den Weidegründen, und gegen 8:30 Uhr besuchten Nasalot mit Baby Nusu, Bongo, Galana mit Baby Gawa, Lenana, Loijuk und Teleki die Stallungen. Danach folgten sie den Waisen, die schon zum Grasen aufgebrochen waren. Maramoja nahm sich etwas Zeit, um mit Nusu und Gawa zu spielen. Am Abend kam Laragais Gruppe wieder zu den Stallungen zurück, denn die Löwen machen noch immer die Gegend unsicher. 30 wilde Bullen löschten ihren Durst an den Tränken und gingen nach Einbruch der Dunkelheit wieder davon.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.07.2018

Donnerstag, 19. Juli 2018
Mutaras Gruppe und Yattas Ex-Waisen-Herde leisteten den Waisen beim Luzernenheufrühstück Gesellschaft. Gegen 11 Uhr führten Mteto, Mundusi und Esampu, die nun seit etwas mehr als einem Monat in Ithumba sind, den Weg zum Schlammloch an. Sie kennen sich inzwischen schon so gut aus, als wären sie schon immer hier gewesen. Nachdem sie ihre Flasche geleert hatten, gingen sie wie selbstverständlich zur Tränke, um auf ihre Freunde zu warten. Das Wetter war warm genug, um zu baden, und Esampu, Mteto, Olsekki, Naseku und Roi planschten besonders ausgelassen im Wasserloch herum. Danach gab es noch ein Staubbad, bevor Maramoja die anderen zurück zu den Weidegründen führte. An den Stallungen kamen am Nachmittag 14 wilde Bullen zum Saufen vorbei – es kommen langsam wieder mehr wilde Elefanten zu den Stallungen, was darauf schließen lässt, dass die Wasserlöcher in der Umgebung nun langsam ausgetrocknet sind.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.07.2018

Sonntag, 1. Juli 2018
Der unabhängige Sapalan, der, seit er in Ithumba angekommen ist, schon keine Milch mehr trinkt, knabberte am Morgen an einem Zweig, den er aus dem Gehege mitgebracht hatte, während er auf das Luzernenhue wartete. Karisa vertrieb sich die Zeit damit, seinen Hintern an den Felsen zu kratzen, während Galla mit Naseku plauderte. Wenig später kollerte Laragai und gab so ihren Kumpanen zu verstehen, dass es Zeit war, sich auf zu machen und nach ihren Freunden zu suchen. Kithaka eilte sofort mit, und auch die anderen folgten. Die Waisen grasten am Vormittag im Kanziku-Gebiet, und Esampu tat sich mit Maramoja zusammen. Beim Schlammbad tauchten dann die versammelten Ex-Waisen auf! Yatta mit Baby Yoyo, Yetu, Kinna mit Baby Kama, Wendi mit der kleinen Wiva, Mulika, Mwende, Naserian, Bongo, Teleki, Zurura, Chyulu, Makena, Sunyei mit Baby Siku, Nasalot mit Baby Nusu, Sidai, Narok, Vuria, Ololoo, Lualeni, Kilabasi, sowie Olares Gruppe und vier wilde Bullen waren da. Die Stimmung war allerdings angespannt, und Yatta, Kinna, Mulika, Sidai und Chyulu waren unleidlich, sodass sich die anderen besser von ihnen fernhielten. Vielleicht hatten sie etwas beunruhigendes erlebt – immerhin waren sie relativ lange weg gewesen. Yoyo und Wiva hatten ein paar verheilte Narben an den Ohren, und bei Narok fehlte der rechte Stoßzahn. Es gab so viel Unruhe beim Schlammbad, dass die Waisen vorzeitig aufgaben. Auch der kleine Yoyo hatte wohl schlechte Laune, denn er ging auf Tusuja los, der ihn daraufhin zu Boden schubste. Danach machte er sich allerdings schnell davon, um es nicht mit Yoyos Mama und ihren Kindermädchen zu tun zu bekommen! Makena, die die hauptamtliche Kindergärtnerin zu sein scheint, kam angerannt und nahm Yoyo mit, gefolgt von Siku. Sie ruhten sich ein wenig unter einem Baum aus, bevor sie die Kleinen wieder zu ihren Müttern brachte. Obwohl die Atmosphäre angespannt war, vergaßen Olare und Chyulu nicht, nach Enkikwe zu sehen. Die Waisen machten sich schließlich zum Kone auf, während ihre älteren Artgenossen sich verabschiedeten. Narok blieb allerdings bei den Waisen; sie hatte sie offenbar vermisst, als sie so lange weg gewesen war. Dass sie einen Stoßzahn verloren hatte, schien sie nicht weiter zu stören, und sonst sah sie gesund und munter wie immer aus.