Donnerstag, 14. September 2017
Der Tag begann kühl, und die Waisen wollten nicht so recht aus ihren kuscheligen Ställen kommen. Als die Türen geöffnet wurden, traten Ambo, Malima, Tamiyoi, Jotto, Sattao, Musiara und Luggard nur kurz heraus und kehrten dann gleich wieder um, damit sie nichts von dem morgendlichen Nieselregen abbekamen. Sogar Ndotto, Lasayen und Kuishi hatten keine Lust aufzubrechen. Nur Mbegu und Kauro waren motiviert, und Mbegu ging überall herum und versuchte, die anderen durch aufmunterndes Kollern zum Aufbruch zu bewegen. Schließlich funktionierte es, und alle gingen langsam hinaus in den Busch. Einmal draußen, wollten sie immer noch nicht so recht zu grasen beginnen, nur Ndiwa, Mundusi, Maramoja, Kauro, Lasayen und Rapa waren guter Dinge.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 13.09.2017
Mittwoch, 13. September 2017
Pare beim Schlammbad
Ngilai im Schlammloch
Maramoja grast
Ndiwa hat leckere grüne Blätter gefunden
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.09.2017
Mittwoch, 13. September 2017
Als die Waisen am Morgen in den Busch hinaus wanderten, spielten sie freundlich miteinander und alles war friedlich – bis Pare, Maramoja und Ngilai von Nashorn Maxwell erschreckt wurden! Einige Warzenschweine waren in Maxwells Reich eingedrungen und stritten sich um seine Luzernenheupellets. Das ganze Gezeter alarmierte Maxwell und er begann, die Luzernenheudiebe in seinem Gehege herumzuscheuchen. Schließlich schafften sie es, sich durch die Gitterstäbe des Tors hindurch zu zwängen. Dort bedienten sich gerade Pare, Maramoja und Ngilai am Luzernenheu, als sie es unvermittelt mit flüchtenden Warzenschweinen, verfolgt von einem schnaufenden Nashorn, zu tun bekamen! Die drei rannten erschrocken in alle Richtungen davon und eilten trompetend den anderen Waisen hinterher, die gemütlich in den Wald spazierten. Lasayen und Ndotto freuten sich über die Aufregung und verwickelten gleich Pare und Ngilai in einen Ringkampf.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.09.2017
Samstag, 9. September 2017
Nach der Milch um 9 Uhr gingen die Waisen wieder in den Busch hinaus und waren guter Dinge, bis sie plötzlich auf Ex-Waisen-Nashorn Solio trafen! Ndiwa, Mundusi, Kauro, Rapa, Sana Sana, Mteto und Ngilai stolperten quasi über sie, als sie gerade inmitten eines dichten Gebüschs lag und sich ausruhte. Solio machte sich sofort mit lautem Schnauben bemerkbar, woraufhin die Babys in alle Richtungen auseinander liefen. Der Rest der Waisen hörten das Getröte und kamen herbei geeilt, um zu sehen, was los war. Nur die kleinen Musiara, Sattao, Maktao und Luggard, die bei den Keepern waren, bekamen nichts davon mit. Solio wurde die Aufregung zu viel, und sie beschloss, davonzugaloppieren; Mbegu, Godoma, Kauro, Maramoja und Rapa liefen hinter ihr her, bis sie im Wald verschwunden war. Danach blieben alle noch eine Weile unruhig und machten das Gestampfe und Getröte zu einem neuen Spiel. Es war erst vorbei, als Maktao protestierend aufschrie, nachdem Luggard ihn nicht am Schwanz hatte nuckeln lassen – die Mini-Mamas eilten an seine Seite, um ihn zu beruhigen.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 06.09.2017
Mittwoch, 6. September 2017
Kuishi wälzt sich im Matsch
Malkia im Wald
Maramoja spielt am Rand des Schlammlochs
Mbegu mit einem kleinen Freund

