Dienstag, 5. Dezember 2017
Die Waisen waren heute wie üblich draußen im Wald, bis auf das kleine Mädchen, das neulich angekommen ist; es hängt seit gestern Nachmittag am Tropf, aber sie spricht nicht gut auf die Behandlung an. Das Umzugs-Training für die sechs Kandidaten um 9 Uhr geht weiter, und Namalok, Sapalan, Kauro, Maramoja, Rapa und Pare scheinen sich im LKW wohl zu fühlen und sind bereit für die Reise. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, wollten sie gar nicht wieder herauskommen, sondern spielten und lungerten noch weiter in dem Umzugs-LKW herum. Draußen im Wald scheint Mapia die Gesellschaft von Kauro und Ndiwa sehr zu genießen. Die beiden sind sehr nett zu Mapia und schubsen ihn gar nicht herum. Sie gehen mit ihm zum hohen Gras, was Mapia besonders lecker findet. Kurz vor der öffentlichen Besuchsstunde mussten wir dann einen Rückschlag hinnehmen – das kleine Mädchen starb in ihrem Stall bei ihrem Keeper. Sie wurde die Infektion nicht los, mit der sie im Waisenhaus angekommen war, trotz aller Bemühungen. Mbegu war heute ein wenig selbstsüchtig. Vor der Besuchsstunde nahm sie die Babys Sattao, Malima und Mapia mit und versteckte sich mit ihnen im Gebüsch. Sie kam auch nicht heraus, als die Keeper riefen, und so verpassten die drei Kleinen die Fütterung. Als es Zeit für ihre eigene Milch war, kam sie dann aber mit den dreien heraus. Das war überraschend, denn normalerweise bringt sie die Jüngeren immer hinunter, wenn ihre Fütterung ansteht. Sie war in seltsamer Laune heute!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.12.2017
Sonntag, 3. Dezember 2017
Die Waisen sahen sehr fröhlich aus und hatten ein Lächeln im Gesicht, als sie am Morgen herauskamen. Ein paar von ihnen trafen sich bei Maxwells Gehegetor und machten sich über die Luzernenheupellets her, die heraus gerollt waren. Kauro, Sapalan, Rapa, Murit, Maramoja, Namalok, Sana Sana und Malkia drängelten sich, und alle versuchten, so nahe wie möglich am Tor zu stehen, um mit ausgestrecktem Rüssel auch noch an die Pellets auf der anderen Seite heranzukommen. Mbegu und Tagwa kümmerten sich nicht darum, sondern suchten nach dem winzigen Mädchen. Doch obwohl sie an seine Stalltür klopften, kam sie nicht heraus, denn sie schlief noch tief und fest. Jotto, Ambo und Malima spielten mit Tamiyoi, flitzten in der Gegend herum und schubsten sich spielerisch. Schließlich beschlossen Mbegu und Tagwa, in den Wald aufzubrechen, und die anderen folgten ihnen – bis auf Kauro, der noch so viele Pellets stibitzen wollte, wie er konnte! Um 9 Uhr begannen Kauro, Namalok, Sapalan, Rapa, Pare und Maramoja mit dem Training für das Einsteigen in den Umzugs-LKW, denn sie werden bald in die Auswilderungsstation nach Ithumba umziehen. Der erste Tag verlief wie am Schnürchen, und sie hatten kein Problem damit, zur Fütterung einzusteigen.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 02.12.2017
Samstag, 2. Dezember 2017
Tagwa im Wald
Ngilai nuckelt an Mbegus Ohr
Kiko kommt in den Wald
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.12.2017
Samstag, 2. Dezember 2017
Tagwa kümmert sich sehr gut um die jüngeren Waisen und übernimmt solche Aufgaben immer mehr von Godoma, wenn Mbegu gerade nicht da ist. Heute Morgen kam das winzige neue Mädchen zur Waisenherde in den Wald und machte mit einem lauten und fröhlichen Kollern auf sich aufmerksam. Mbegu, Maramoja und Tagwa kamen aus verschiedenen Richtungen angerannt, um sie zu begrüßen. Tagwa war als erste da und ging am fürsoglichsten mit dem kleinen Neuling um. Manche Waisen haben ihre Eigenarten von klein auf und legen sie nicht ab – Ngilai hat schon immer gern an den Ohren seiner älteren Artgenossen genuckelt, und als Mbegu heute bei den Kleinen im Wald war, hing er wieder an ihren Ohren. Mbegu kennt ihn aber und hat kein Problem damit.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 01.12.2017
Freitag, 1. Dezember 2017
Ambo grast bei den Felsen
Sattao und Mbegu
Tagwa beim Grasen
Ndotto beim Schlammbad

