Sonntag, 27. August 2017
Als die Waisen heute Morgen aus ihren Gehegen kamen, wollte Tamiyoi nicht herauskommen. Sie hängt sehr an ihrem neuen Nachbarn, dem Elefanten, der vor ein paar Tagen gerettet und nun Emoli genannt wurde. Er muss noch immer Kräfte aufbauen und kann sich noch nicht den anderen Waisen im Busch anschließen. Tamiyoi und Emoli unterhalten sich, wenn sie abends in ihr Gehege zurückkehrt, und im Laufe der Nacht. Sie berüsseln sich durch die Absperrung zwischen ihren Gehegen. Heute wollte sie ihn gar nicht verlassen und als die Keeper versuchten, sie zum Aufbruch zu bewegen, begann sie laut zu schreien. Darum fing auch das neue Baby mit Schreien an, sodass sofort Mbegu angerannt kam, um zu sehen, was das Problem war. Bevor sie aber die Stallungen erreichte, traf sie auf Tamiyoi, die inzwischen doch aufgebrochen war. Sie gingen zusammen in den Wald zurück. Tamiyoi ist sehr fürsorglich und beschützend, und wir hoffen, dass sie eines Tages in der Wildnis eine wunderbare Familie haben wird.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.08.2017
Freitag, 18. August 2017
Ndiwa hat gelernt, dass der Funkverkehr der Keeper bedeutet, dass es bald Milch gibt; sie ist immer die erste bei der Fütterung. Heute verzögerte sich alles ein wenig, weil Enkesha sich schon zum Schlammloch geschlichen hatte und nach Milch suchte. Als sie nichts fand und zu schreien begann, musste sie erst einmal wieder zurück in den Wald gebracht werden, bis es soweit war. Nach einer Weile wurden alle ungeduldig und wollten losgehen; Godoma, Mbegu, Pare, Malkia, Mteto, Maktao und Mundusi waren drauf und dran, an den Keepern vorbeizustampfen, um zu ihren Milchflaschen zu kommen. Ndiwa dagegen graste nur neben einem Keeper und achtete auf sein Funkgerät. Kaum begann die Unterhaltung per Funk, war sie nicht mehr aufzuhalten und rannte los, während die Keeper sich bemühten, nicht alle gleichzeitig zur Fütterung zu lassen. Godoma versuchte noch, Ndiwa einzuholen, aber sie hatte keine Chance.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 17.08.2017
Donnerstag, 17. August 2017
Büffel im Wald
Ambo kaut auf einem Zweig herum
Malkia ist nach Spielen zumute
Malkia, Godoma, Mteto, Mbegu und Sattao
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.08.2017
Donnerstag, 17. August 2017
Die Waisen begannen ihren Tag heute gut gelaunt, und als sie in den Wald kamen, trafen sie auf ein paar Büffel. Gleich fingen Godoma, Tamiyoi, Esampu, Mbegu, Ambo und Malkia an, herumzurennen und zu -stampfen, um sie zu verscheuchen. Die Büffel nervte schließlich die ganze Unruhe, und sie verkrümelten sich in den Wald. Nachdem sich die Waisen beruhigt hatten, gingen Kuishi, Ngilai, Tagwa, Malkia und Mteto zu den Babys weiter. Sattao, Maktao und Musiara standen ruhig bei ihren Keepern herum, als die anderen dazukamen und sich um sie herum aufstellten – als ob es etwas wichtiges zu besprechen gäbe. Schließlich kam Rapa dazu und störte die Veranstaltung, indem er auf Tagwa kletterte. Ngilai schob ihn zur Seite und begann, mit ihm zu rangeln, doch Rapa war zu kräftig und ging nicht gerade zartfühlend mit Ngilai um. Kuishi bemerkte das und kam, um ihn zu unterstützen und Rapa zu besiegen. Zusammen schafften sie es, und Rapa gab auf und ging zu den anderen Jungs, die in der Nähe grasten. Bei der privaten Besuchsstunde blieb der kleine Maktao im Schlamm stecken und fing an, um Hilfe zu schreien. Mbegu und die Keeper rannten hinüber, um ihm heraus zu helfen. Nachdem es geschafft war, hatte er nichts besseres zu tun, als sich mitten im Matsch gleich wieder hinzulegen, sodass niemand an ihn heran kam! Mbegu schaffte es schließlich, ihn zum Rand des Schlammlochs zu manövrieren, sodass die Keeper ihn wieder herausschieben konnten.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 16.08.2017
Mittwoch, 16. August 2017
Rapa sucht nach Wurzeln
Murit, der Wurzeldieb
Auch Sana Sana kann gut Wurzeln ausgraben
Malkia und Mbegu (rechts)

