Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.02.2020

Sonntag, 9. Februar 2020
Mittags gingen die Waisen zum Baobab-Wasserloch, wo Emoli, Lasayen und Ngilai als erste in Schlammbad stiegen und sich begeistert darin wälzten. Tundani ging danach zum Staubhaufen, wo er sich zusammen mit Nelion einstaubte, während Ndotto sich an einem Baum neben dem Wasserloch kratzte. Mbegu und Nelion schlossen sich ihm an, als der Rest der Herde schon wieder zum Grasen aufbrach.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.02.2020

Dienstag, 4. Februar 2020
Nach der Fütterung am Morgen forderte Ndotto Embu zum Ringkampf heraus. Embu ging danach weiter zu Mashariki und rangelte mit ihr, bis es Zeit wurde, zu den Weidegründen aufzubrechen. Auf dem Weg hinaus verwickelte Ndotto noch Suswa in ein Kräftemessen, sodass die beiden hinterher hingen, während die anderen schon fleißig grasten. Nach der Mittagsfütterung wurde im Wasserloch gebadet, wo Ndotto sich nur am Rand herumwälzte. Suswa, Mashariki und Rorogoi waren die letzten, die herauskamen. Mbegu ging zum Staubbad voran, wo sie sich einen kleinen Erdhaufen zum einstauben zusammenstellte. Murit kratzte sich ausführlich an einem Baum.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.02.2020

Sonntag, 2. Februar 2020
Die nun langsam unabhängig werdenden Waisen um Kenia schlossen sich am Vormittag den jüngeren Waisen beim Grasen an. Tahri nutzte die Gelegenheit, um sich von Kenia, Ndii und Ishaq-B umsorgen zu lassen. Die drei älteren stocherten mit den Stoßzähnen im Boden herum und legten so ein kleines Matschloch an, in dem sie sich alle wälzen konnten. Mbegu kam auch dazu, rollte sich darin herum und vertiefte mit ihren Stoßzähnen das Loch noch ein bisschen. Godoma und Lasayen verwickelten sich inzwischen in einen kleinen Ringkampf.

Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: April 2020

Die Nursery in Nairobi ist zwar immer noch für die Öffentlichkeit geschlossen, aber die Arbeit geht natürlich weiter, so wie an allen Standorten unseres Auswilderungsprogrammes. Jetzt, da der Tagesablauf nicht mehr von der öffentlichen Besucherstunde um 11 Uhr diktiert wird, haben die Waisen auch einmal andere Freßplätze im Park erkundet. Gegen 11 Uhr rennen sie trotzdem zur Suhle und wälzen sich in den aufgeschütteten Erdhaufen. Der April war weitestgehend grau, bewölkt und durchsetzt mit heftigen Regenschauern, so daß die Waisen nicht besonders viel gebadet haben. Stattdessen haben sie sich lieber in der roten Erde gewälzt. „Die Waisen im April“ weiterlesen