Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.10.2019

Freitag, 4. Oktober 2019
Kurz nach 18 Uhr am Abend kam eine wilde Herde zum Saufen zur Tränke an der Auswilderungsstation. Mbegu, Emoli und Pika Pika kollerten ihnen zu und begrüßten sie in ihrem Zuhause.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.09.2019

Montag, 30. September 2019
Das neue Waisenmädchen Pika Pika, das seit seiner Rettung Anfang des Monats im Eingewöhnungsgehege war, verbringt jetzt abends auch etwas Zeit mit den jüngeren Waisen um Mbegu in deren Gehege. Sie geht aber noch nicht mit ihnen hinaus in den Nationalpark, denn dort sind viele wilde Herden unterwegs, und die Keeper sind sich nicht sicher, ob sie nicht mit einer davon durchbrennt! Sie braucht immer noch Milch, damit sie wieder ordentlich zu Kräften kommt.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.09.2019

Montag, 30. September 2019
Mbegu, Godoma und Emoli führten am Morgen die Waisenherde an und grasten sich langsam zum Baobab-Wasserloch voran. Dort war schon eine große wilde Herde, und Emoli, Sagala, Godoma und Murit, die als erste ankamen, hatten offenbar die Sorge, dass kein frisches Wasser mehr übrig wäre; sie ließen das Luzernenheu links liegen, um schnell etwas Wasser zu saufen. Die Waisen spielten schön mit ihren wilden Artgenossen, und Emoli planschte im Wasser wie ein Fisch. Embu schaute ihm zu. Eine junge Kuh der wilden Herde kam aus dem Wasser gestürmt und bespritzte Emoli und Embu, die daraufhin die Flucht ergriffen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.09.2019

Mittwoch, 25. September 2019
Godoma, Tahri und Emoli kamen am Morgen aus dem Gehege gerannt und schlangen eilig ihre Milch herunter, um dann zum Luzernenheufrühstück überzugehen. Tahri war offenbar neidisch auf Kenia, die mit Emoli spielte, und drängelte sich zwischen die beiden. Sie lockte Emoli weg und spielte ein paar Minuten mit ihm, bevor dieser zu Mbegu und Godoma weiterging. Ein großer Pavian versuchte, zum Ergänzungsfutter der Waisen zu gelangen, aber er wurde schnell von Embu, Arruba und Rorogoi verscheucht.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.09.2019

Mittwoch, 18. September 2019
Nach der morgendlichen Fütterung sah Kenia, wie ihr Liebling Araba auf ein Mäuerchen zu klettern versuchte, um an einen Ast einer Akazie heranzukommen. Sie ging zu ihr und zog ihr den Ast heran, damit sie es nicht so schwer hatte. Mudanda kratzte genüsslich ihren Hals am Lieblingsfelsen der Waisen; Rorogoi kletterte hinauf und schaute ihr von oben zu. Tahri wollte sich offenbar auch kratzen; irgendwann wollte sie nicht länger warten, und machte Anstalten, Mudanda vom Felsen zu verscheuchen. Ngilai suchte seinen alten Kumpel Murit, um mit ihm zu rangeln, während Mbegu und Godoma in der Nähe von Emoli blieben und ihn hüteten wie ihren Augapfel.