Besuch in Kenia – Teil 4: Voi

Ngilai

Die letzte Station der Vorstandsreise 2019 war die Auswilderungsstation in Voi, wo derzeit 32 Waisen leben.

 

Kenia ist die Matriarchin der Voi-Waisen. Unterstützt wird sie bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe von Mbegu, die sich schon in der Nursery um alle Neuankömmlinge hingebungsvoll gekümmert hat. Auch in Voi übernimmt sie gerne die Verantwortung für alle Waisen, die neu in die Auswilderungsstation kommen, um ihnen die Eingewöhnung zu erleichtern.

 

Zur Voi-Herde gehören auch die Nursery-Freunde Ndotto, Ngilai, Lasayen und Murit. Auch wenn diese vier Jungs gerne ihre Kräfte miteinander messen, hat sich eines seit ihrer Nursery-Zeit nicht verändert: Sie gehören zu den freundlichsten kleinen Bullen der Herde, die immer für einen Spaß zu haben sind und die ihre menschliche Keeper-Familie lieben.

 

Es gibt aber auch ein paar freche Exemplare, wie z. B. Ndoria. Dieser Frechdachs ist leicht zu erkennen, da sie keine Schwanzhaare mehr hat. Und an diesem Umstand ist sie selbst Schuld. Um ihre Elefantenfreunde zu ärgern, beißt Ndoria ihnen gerne mal in den Schwanz. Auf Dauer haben sich diese das aber nicht gefallen lassen und angefangen zurück zu beißen, mit der Konsequenz, dass Ndoria ihre Schwanzhaare eingebüßt hat.

 

Hier nun ein paar Eindrücke aus Voi:

 

Ngilai begrüßt Head Keeper Joseph
Ngilai begrüßt Head Keeper Joseph

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REA GEBURTSTAGS-COUNTDOWN – Tag 23

REA GEBURTSTAGS-COUNTDOWN – Tag 23 🎉

 

Wisst ihr, wie Mbegu zu ihrem Namen gekommen ist? Als Mbegu 2014 als kleines Baby gerettet wurde, schaut SWT keeper Mishak sie an und sagte, dass sie von einem „klitzekleinen Samen“ kommen muss, da sie – obwohl sie bereits alle Zähne hat – die Kleinste von allen ist. Und „Samen“ bedeudet in Swahili „Mbegu“. Mbegu ist der kleine Sonnenschein im Elefantenwaisenhaus. Sie liebt all die anderen Waisen, stellt immer sicher, dass sich neu gerettete Babys schnell einleben und sie hängt an ihren Pflegern. Auch Besucher, wie unser Vorstandsmitglied Saskia, werden mit Rüsselumarmungen und schlammigen Küssen überschüttet, wie man auf dem Foto von 2014 sehen kann. Mittlerweile lebt Mbegu glücklich in der Auswilderungsstation in Voi.

REA BIRTHDAY COUNTDOWN – Day 23 🎉

Do you know how Mbegu got her name? When Mbegu was rescued as a tiny baby in 2014, SWT keeper Mishak looked at her and said she must have come from a „tiny seed“ as despite having all her teeth already she was the smallest of all babies there. Seed means „Mbegu“ in Swahili. Mbegu ft he litte sunshine oft he nursery. She loves the other orphans, always makes sure that new rescued babies settle in well and is hooked on her keepers. Even visitors, like our board member Saskia, are showered with trunk hugs and muddy kisses, as can be seen on the photo from 2014. Now Mbegu is living happily at the Voi Reintegration Unit.

 

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.04.2019

Montag, 29. April 2019
Den ganzen Tag über gab es leichte Regenschauer, und die Waisen bekamen ihre Milch an der Nordseite des Mazinga-Bergs, wo sie frisches weiches Gras futterten. Sie legten eine kurze Pause ein, um ein wenig zu spielen. Mbegu ging mit Ndotto, Tahri und Ngilai zu einem Graben, wo Ndotto ausgelassen von der Seite hinein rutschte; Mbegu zog sich lieber wieder zurück und rollte sich stattdessen auf dem flachen Boden herum. Ngilai kam auch wieder aus dem Graben heraus und forderte seinen Freund Murit zum Kräftemessen heraus. In der Nähe rangelten auch Tundani und Nelion miteinander – Nelion ging als Sieger hervor, aber Tundani wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und kletterte Nelion noch auf den Rücken. Am Nachmittag besuchten die Waisen dann doch noch das Wasserloch und badeten ausführlich.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.04.2019

Donnerstag, 25. April 2019
Am Morgen regnete es leicht, und Lentili, Kenia, Mbegu und Lasayen rollten sich spielerisch auf der Erde herum. Mashariki und Rorogoi teilten sich einen Kratzfelsen, bevor sich die Waisen hinaus in den Busch aufmachten. Dort ließen sie sich das frische feuchte Gras schmecken, das östlich des Mazinga-Bergs sprießte. Das Wasserloch ließen sie heute aus, weil es ihnen zu kalt war und sie lieber weiter grasen wollten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2019

Mittwoch, 24. April 2019
Mbegus Gruppe kam als erste zur Mittagsfütterung, als sich eine wilde Herde in der Nähe aufhielt. Schnell hatte Mbegu ihre Milch leer getrunken und nutzte die Gelegenheit, mit einem kleinen wilden Kalb zu spielen. Sie nahm sich noch nicht einmal Zeit, Wasser zu saufen, um an das Kalb heranzukommen, bevor seine Schwestern es abholten. Ndotto sah zwei Warzenschweine, die am Wasserloch saufen wollten, und machte sich daran, sie zu verscheuchen. Ein junger wilder Bulle schloss sich Nelion beim Kratzen am großen Baobab an. Mit der Zeit kamen immer mehr wilde Herden an, aber sie passten alle gut auf ihre kleinen Kälber auf, sodass den Waisen bald langweilig wurde und sie sich wieder zum Grasen aufmachten.