Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.02.2019

Samstag, 9. Februar 2019
Als die Waisen am Morgen an der Nordseite des Mazinga-Bergs ankaman, trafen sie auf Mbirikani, die am Vorabend an den Stallungen gewesen war. Sie sagte ihnen Hallo, aber Kenia schien es nicht besonders zu gefallen, dass sie sich ihrer Herde anschloss. Mbegu, Godoma und Ndotto berüsselten Mbirikani ausführlich und wollten sie kennenlernen, denn sie waren noch nicht in Voi gewesen, als sie vor einem Jahr in die Wildnis zurückkehrte. Mbirikani blieb den ganzen Vormittag bei den Waisen und folgte ihnen zum Baobab-Wasserloch.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.02.2019

Donnerstag, 7. Februar 2019
Ndii hat sich sehr gut mit Mbegus kleiner Gruppe angefreundet und rangelte am Morgen mit Ndotto. Ishaq-B würde auch gern Leitkuh der kleinen Waisen werden und schaute den beiden eine Weile zu, bevor sie sich einmischte, um selbst mit Ndotto zu spielen. Dieser kletterte auf einen Felsen, um es besser mit seiner neuen Gegnerin aufnehmen zu können.

Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.01.2019

Donnerstag, 31. Januar 2019
Gleich nach der morgendlichen Milch und dem Ergänzungsfutter machten sich die Waisen auf dem Weg zum Grasen. Sie verbrachten den Vormittag in den flachen Ebenen nördlich des Mazinga-Bergs, bevor sie mittags zum Baobab-Wasserloch gingen. Während die jüngeren Waisen ihre Milch tranken, rannte Kenia mit ihrer Gruppe zu einer großen wilden Herde hinüber, die das gesamte frische Wasser aus der Tränke zu saufen drohte. Mbegu und ihre Freunde folgten ihnen, nachdem sie ihre Milchflaschen leer getrunken hatten. Murit spielte schön mit einem kleinen wilden Kalb, und Bada und Suswa wollten sich auch anschließen. Eine der Schwestern des Kalbs hielt sie aber von Murit und seinem neuen Freund fern. Das Kalb folgte ihm dann sogar ein Stück, bevor es von seinen Schwestern zurückgepfiffen wurde. Ein junger wilder Bulle kam auch dazu, um den Waisen Hallo zu sagen, und er berüsselte Rorogoi, bevor er sich einem Ringkampf mit Tundani widmete. Bada stand daneben und wartete ab, für den Fall, dass er eingreifen und Tundani zu Hilfe kommen musste. Der wilde Bulle schlich sich dann an Kenia heran und versuchte, sie zu besteigen, was aber nicht funktionierte. Dann kam noch eine zweite wilde Herde dazu, die auch sehr durstig aussah. Die Waisen blieben etwa eine Stunde in der Nähe der beiden Herden am Wasserloch, wo sich damit über 50 Elefanten tummelten!