Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.11.2018

Donnerstag, 29. November 2018
Am Morgen stellten sie die Waisen wieder in einer Reihe zur Milchfütterung auf. Danach wollten Rorogoi und Suswa Ringkämpfe mit ihren Freunden anfangen, aber niemand war interessiert, da es bald hinaus zum Grasen gehen sollte. Nach etwa drei Stunden schlossen sich Kenia und ihre Freunde beim Grasen einer wilden Kuh mit zwei Kälbern an. Araba, Tahri und Arruba wollten dem kleinen Kalb Hallo sagen, aber seine ältere Schwester gab sich alle Mühe, sie von ihm fernzuhalten. Auf dem Weg zum Wasserloch schloss sich Kenias Gruppe dann wieder mit Mbegus Gruppe zusammen. Eine dicke Wolke verdeckte die Sonne, und so wollte sich zuerst niemand im Schlamm wälzen. Erst als die Sonne wieder schien, überlegten es sich die Waisen anders und gingen doch noch baden. Kihari, Arruba und Embu rollten sich begeistert im Wasser herum, während Ndii lieber draußen blieb und auf der Tränke herumkletterte. Naipoki unterbrach Tundani beim Staubbad, und die beiden vertieften sich in ein Kräftemessen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.11.2018

Dienstag, 27. November 2018
Godoma kam trompetend zur morgendlichen Milchfütterung gerannt und versuchte, Ngilai davon abzuhalten, sich ihre Milch unter den Nagel zu reißen. Kenia kam gleich dazu und sorgte dafür, dass es keinen Streit gab. Mbegu und Godoma führten dann die ganze Herde auf dem Weg zu den Weidegründen an; Tundani und Nelion kamen zuletzt und ließen sich Zeit, um auf dem Weg ungestört den einen oder anderen Ringkampf auszutragen. Draußen im Busch graste Mbegu zusammen mit Godoma, und Murit kam mit Ishaq-B dazu. Dabassa tauchte gegen 9 Uhr auf und blieb den ganzen Tag bei den Waisen. Er begleitete sie am Abend zurück zur Auswilderungsstation und ging erst wieder, als alle in ihren Nachtgehegen waren.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.11.2018

Mittwoch, 21. November 2018
Embu und Lentili führten heute die Waisenherde an. Sie genossen das frische Wasser aus etlichen Pfützen, die ein Wolkenbruch früh am Morgen hinterlassen hatte, und spielten ausgelassen in den vom Wasser ausgewaschenen Gräben am Fuß des Mazinga-Bergs. Mbegu und Lasayen spielten zusammen, während Tundani und Nelion sich ein Kräftemessen genehmigten. Am Nachmittag graste ein wilder Bullen ganz in der Nähe, aber die Waisen schlossen sich ihm nicht an, weil sie lieber zur Westseite des Bergs gehen wollten – dort gibt es jetzt jede Menge frisches Grün.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.11.2018

Dienstag, 20. November 2018
Nachdem Ngilai am Morgen seine Milch heruntergeschlungen hatte, lief er umher und nervte seine Freunde, weil er noch etwas von ihnen abhaben wollte. Die Keeper manövrierten ihn zur Seite, damit die anderen in Ruhe ihre Flaschen austrinken konnten. Tahri kratzte sich den Bauch an einem Felsen, und Nelion schaute ihr zu, bevor er auch mitmachte. Mbegu hatte ihren Spaß dabei, auf einer kleinen Mauer herumzuklettern, und Ndii schloss sich ihr an. Mittags besuchten die Waisen das Baobab-Wasserloch, wo Rorogoi und Godoma ins Wasser eilten und kreuz und quer darin herumwateten. Der Rest der Herde ging lieber schon einmal zum Grasen zurück, sodass sie das ganze Schlammloch für sich hatten!