Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.08.2018

Sonntag, 26. August 2018
Ndoria konnte heute nicht genug bekommen; als sie mit ihrer Gruppe zur morgendlichen Milchfütterung kam, mussten Ngilai und Mbegus Freunde Platz machen. Dann fing sie an, sich mit Rorogoi um die Luzernenheupellets zu streiten. Kenia und die Keeper mussten die Gemüter beruhigen, damit alle ihren Anteil abbekamen. Unter dem Kommando von Tundani und Nelion ging es zum Grasen. Beim Schlammbad saugte Arruba sich den Rüssel mit Wasser voll und bespritzte sich dann damit. Mashariki, Embu und Rorogoi waren beeindruckt und wollten es ihr nachmachen, aber als sie merkten, wie kalt das Wasser war, schauten sie doch lieber nur zu.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.08.2018

Freitag, 24. August 2018
Mbegu nutzte am Morgen ihre Größe aus, um an ein paar sehr grüne Blätter an einem Baum heranzukommen. Godoma kam dazu und schien Mbegu zu fragen, ob sie ihr ein paar der Zweige herunter reichen könnte. Nguvu und Kenia genossen eine Kratzeinheit, während Kihari, Panda, Naipoki und Mashariki sich in der roten Erde herumwälzten. Mbegu und Mashariki übernahmen auf dem Weg zu den Weidegründen das Kommando. Die Waisen grasten sich langsam voran, um möglichst viel Futter mitzunehmen, denn es wird jetzt sehr trocken. Am Nachmittag kamen sie zum Baobab-Wasserloch, aber sie zögerten, ins Wasser zu gehen, da es recht kühl war. Schließlich fasste sich Embu ein Herz und sprang hinein, bald gefolgt von Suswa, die sich auch mit im Wasser herumrollte. Auf dem Heimweg am Abend verwickelten sich Nelion und Suswa in ein Kräftemessen; es dauerte aber nicht lang an, denn alle wollten schnell nach Hause.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.08.2018

Donnerstag, 23. August 2018
Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milch und Luzernenheupellets genossen hatten, verwickelte Mashariki Mbegu in einen schönen Ringkampf. Lentili, Arruba und Suswa nutzten die Gelegenheit und führten die anderen zu den Weidegründen an. Heute wurde an der Nordseite des Bergs gegrast, und weil es kalt und bewölkt war, kamen die Waisen gar nicht erst zum Wasserloch. Als es am Abend nach Hause gehen sollte, kam Mudanda, die ganz oben auf dem Berg graste, herunter geeilt und brachte dabei einige Steine ins Rollen. Ihre Freunde erschraken und rannten schreiend bergab. Bada, der ein wenig abseits gegrast hatte, blieb zurück und musste sich beeilen, um hinterher zu kommen. Araba hielt an, um auf ihn zu warten, und auch Kihari blieb geduldig stehen, bis Bada sie eingeholt hatte.

Die Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2018

 

Juli und August waren so bitter kalt in Nairobi, daß selbst die Elefantenwaisen keine Lust hatten, nass zu werden und wir das Suhlen im Schlamm erst einmal ausgesetzten. Stattdessen haben wir einige Haufen mit loser, roter Erde aufgeschüttet, in denen sich die Waisen in den Wintermonaten liebend gern herumrollen. Die Jüngsten versuchten ihr Bestes, ihren älteren Herdenmitgliedern auf den Rücken zu klettern, was ihnen aufgrund ihrer kurzen Beine und kugelrunden Bäuche nicht immer gelang! Gegen Ende des Monats wurde das Wetter wieder wärmer und die Suhle re-aktiviert, besonders auf Drängen von Enkesha und Emoli, die damit begannen, sich in den Sumpf davonzuschleichen, weil sie es nicht erwarten konnten, wieder zu baden. Emoli entwickelt jetzt seinen ganz eigenen Kopf und ist jetzt viel verspielter, aber auch dickköpfiger. „Die Waisen im August“ weiterlesen