Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.09.2019

Dienstag, 24. September 2019
Ndoria und Mbirikani kamen am Morgen wieder zum Luzernenheufrühstück. Ndoria ließ das Heu links liegen und ging direkt zu den Keepern, die ihr eine stärkende Flasche Milch gaben. Sie freute sich sehr und trank sie schnell leer. Die Waisen grasten östlich des Mazinga-Bergs und kamen zur Mittagsfütterung wieder zu den Stallungen, wo noch einmal eine Schulklasse auf sie wartete. Rorogoi kratzte sich genüsslich das Hinterteil an einer Mauer, während Sagala sich ein Häufchen Luzernenheu mitnahm und an einem ruhigen Plätzchen futterte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.09.2019

Montag, 23. September 2019
Ndoria und Mbirikani schlossen sich am Morgen den Waisen beim Ergänzungsfutter an. Den Keepern fiel auf, dass die beiden ein wenig dünn aussahen; die Trockenzeit macht ihnen offenbar zu schaffen, denn es gibt im Park kaum noch ordentliches Futter zu finden. Ndoria, die vor etwa einem Jahr von der Milch entwöhnt worden war, bekam noch einmal eine Flasche, damit sie besser über die Runden kommt. Sie trank sie schnell leer.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.09.2019

Samstag, 14. September 2019
Am frühen Morgen kamen Mbirikani und Ndoria zu den Stallungen, um sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück anzuschließen. Als diese hinaus in den Nationalpark gingen, blieben die beiden älteren Mädchen zurück und ließen sich noch die Reste der Pellets und des Kopra schmecken. Die Waisen grasten alle zusammen, bis Nelion, Bada und Mudanda ein Stück weiter die Westseite des Mazinga-Bergs hinauf gingen. Gegen Mittag kamen sie aber wieder herunter, und alle machten sich zusammen zum Baobab-Wasserloch auf. Dort sicherten sich Naipoki und Mashariki ein kleines Wasserloch abseits des großen und badeten dort in aller Ruhe. Bald war es allerdings mit der Ruhe vorbei, denn Ndoria wollte auch mitmachen. Die beiden traten lieber die Flucht an, denn Ndoria ist dafür bekannt, gerne einmal die anderen in den Schwanz zu beißen. So konnte sich Ndoria im Schlammbad breit machen, und der Rest der Herde ging wieder zurück zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Am Morgen wurde nach der Fütterung wieder eifrig gespielt. Ndoria, die zusammen mit Mbirikani die Nacht draußen im Busch verbracht hatte, gesellte sich gleich früh am Morgen zu den jüngeren Waisen. Mbirikani ging erst einmal zur Tränke und löschte ihren Durst, bevor sie sich Ndoria und den anderen anschloss.

Die Waisen im Dezember

Die Waisen auf dem Heimweg durch dichtes Gebüsch (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2019

Wir können unsere Elefantenwaisen nicht nur aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinanderhalten. Maktao ist ein verspielter kleiner Kerl, der die anderen jederzeit gerne in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Gegner angeht, nur auf Dololo ist er nicht sonderlich erpicht, denn der nimmt die Kräftemessen immer sehr ernst, ebenso wie Musiara und Maktao selber. Manchmal versucht er sich sogar an Enkesha, aber die ist viel zu sanftmütig und hat in der Regel kein besonderes Interesse an diesen groben Spielchen, sei es Ringen oder Verstecken. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen