Samstag, 14. Dezember 2019
Heute Morgen kamen Nasalot mit dem kleinen Nusu, Loijuk mit Lili, Ishanga, Makireti und Kilabasi zu Besuch zur Auswilderungsstation. Die Keeper erschraken, als sie sahen, dass Ishangas Rüsselspitze offenbar einer Schlinge zum Opfer gefallen war! Zum Glück war die Wunde ordentlich verheilt, und es bleibt nur eine Narbe, die sie wohl nun den Rest ihres Lebens haben wird. Wieder eine Narbe mehr, die auf das Konto von unverantwortlichen Menschen geht! Die Ex-Waisen warteten im Nieselregen auf ihre jüngeren Freunde, damit sie zusammen hinaus zum Grasen gehen konnten. Enkikwe, Roi, Ukame, Naseku und Wanjala rollten sich noch ein wenig auf dem Boden herum, bevor es losging. Draußen im Busch unterhielt sich Malkia mit Makireti, während der kleine Rabauke Nusu die Waisen neckte. Dann rannte er zu seiner Mutter, um von ihr zu lernen, wie man Bäume entrindet. Esampu und Mteto spielten kurz mit Lili, während Garzi mit Makireti rangelte. Später tummelte sich Loijuk vergnügt mit Baby Lili auf dem Boden herum. Beim Mittagsschlammbad wurde ausgelassen gebadet, und auch am Nachmittag blieben die Ex-Waisen bei den Waisen und grasten mit ihnen zusammen weiter.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.12.2019
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Am Morgen standen die Ex-Waisen Lualeni mit Baby Lulu, Galana mit der kleinen Gawa, Sidai, Lenana, Chyulu und zwei wilde Bullen vor den Stallungen bereit und wollten den Waisen Hallo sagen. Sidai brachte eine Überraschung mit – sie hatte ein kleines, etwas zwei Monate altes Baby dabei! Sie war das letzte Mal im Sommer da gewesen, und offenbar hatte sie in ihrer Abwesenheit ein Baby bekommen. Die Keeper nannten das kleine Mädchen Sita, Suahli für „sechs“, denn sie ist das sechste in der Wildnis geborene Kalb der Ex-Waisen in diesem Jahr! Lualeni ging zum Gehege und schnüffelte mit dem Rüssel, um nach den Waisen zu sehen und auch gleich herauszufinden, ob es noch Reste von Futter in den Gehegen gab. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, kamen die Waisen heraus und begrüßten ihre Artgenossen draußen. Roi begann ein Kräftemessen mit Gawa, und kurz darauf gab Sidai schon das Zeichen zum Aufbruch hinaus in den Busch. Nach ein paar Minuten verabschiedete sie sich auch schon wieder. Wanjala und Mteto liefen Sita hinterher und wollten noch ein wenig mit ihr spielen, aber sie traute ihnen noch nicht über den Weg und lief schnell zu ihrer Mutter. Gawa spielte noch ein wenig mit Naseku, bevor auch sie mit aufbrach.
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020
In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.11.2019
Freitag, 29. November 2019
Die Waisen besuchten heute einen kleinen Sumpf wo sie Wasser saufen konnten, bevor sie weiter grasten. Malkia tat sich mit Lemoyian zusammen, während Sapalan mit Mapia futterte. Mundusi geriet mit Pare aneinender, als er sich etwas aus Pares Mund stibitzen wollte. Turkwel, die in der Nähe fraß, kam dazu und stellte Ruhe und Ordnung wieder her, indem sie die beiden Streithähne trennte. Gegen Abend forderte Mundusi, der für sein Leben gern rangelt, Maramoja zum Kräftemessen heraus, das unentschieden endete. Mteto läutete schließlich den Heimweg ein.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.11.2019
Donnerstag, 21. November 2019
Am Morgen teilte sich Turkwel die Luzernenheupellets mit Ukame, während Mapia sich den Hals an der Mauer kratzte. Draußen im Busch bewarf sich Mteto mit Erde, und Siangiki und Olsekki schlossen sich ihr an. Der Rest ging zu einem kleinen Wasserloch und wälzte sich dort im Matsch. Ukame und Roi gingen dann auf dem Weg zur mittäglichen Fütterung am großen Wasserloch voran.

