Freitag, 8. Juni 2018
Ndii bei ihrem Liebling Araba
Arruba im Schlammloch
Mudanda genießt das Bad
Blog über Elefantenwaise Mudanda
Freitag, 8. Juni 2018
Ndii bei ihrem Liebling Araba
Arruba im Schlammloch
Mudanda genießt das Bad
Donnerstag, 7. Juni 2018
Am Morgen war es kühl und windig. Nachdem die Waisen herausgekommen waren und ihre Milch getrunken hatten, fraßen sie Ergänzungsfutter, bevor Lentili, Mudanda und Mbegu die Gruppe zum südlichen Ende des Mazinga-Bergs zum Grasen führte. Gegen 8:20 Uhr gab es eine Überraschung – Ex-Waise Laikipia tauchte auf und schloss sich den Waisen an! Er war etwa sechs Monate weg gewesen und zuletzt im Dezember 2017 gesehen worden. Kenias Waisen streckten dem alten Freund ihre vergleichsweise kleinen Rüssel entgegen. Er plauderte kurz mit ihnen und tätschelte sie mit dem Rüssel, als Rorogoi, Nelion und Mashariki ihn bei der Herde begrüßten. Nach einer Weile machte er sich dann in Richtung der Stallungen auf, und Mbegu, die neugierig war, folgte ihm ein Stück, um zu sehen, wohin er gehen würde. An den Stallungen löschte er erst einmal seinen Durst, bevor er sich über die Reste des Ergänzungsfutters her machte. Danach machte er sich auf den Weg zur Nordseite des Bergs. Es ist wunderbar, ihn gesund und munter wiederzusehen!
Samstag, 2. Juni 2018
Die Waisen folgten am Morgen Mbegu und Lentili hinaus in den Busch. Nach einer Weile übernahmen Tundani und Nelion die Führung, und es ging zur Westseite des Mazinga-Bergs. Ngilai und Lasayen trugen einen kleinen Ringkampf aus, bevor sie weitergrasten. Eine wilde Elefantenherde graste am Fuß des Bergs. Sie erhoben zur Begrüßung ihre Rüssel, und eine junge Kuh kam herauf und umschlang kurz Rüssel mit Suswa. Danach ging sie wieder zu ihrer Herde zurück. Als die Waisen herunterkamen, rollten sie sich fröhlich im Gras herum, bevor sie sich zum Baobab-Wasserloch aufmachten. Arruba planschte dort aufgeregt mit den Vorderfüßen im Wasser herum und bespritzte Masharikis, Badas, Mudandas und Ndottos Gesichter. Panda nutzte schnell aus, dass Ndii im Wasser beschäftigt war und nahm Tahri zum Staubbaden in der roten Erde mit. Ndii kam aber bald heraus und umrüsselte ihre Tahri wieder.
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2018
Es war ein Monat der Umstellungen für die Elefantenbabys in der Nairobi-Nursery. Für ein paar war es eine willkommene Abwechslung, daß einige der älteren Waisen nach dem Umzug nach Tsavo jetzt nicht mehr da waren. Jotto, Ambo und Mapia zum Beispiel „stiegen“ jetzt in die nächstältere Gruppe auf. Die Jüngsten freuten sich unterdessen darüber, daß sie sich wieder ungestört ihrer Spielerein widmen konnten, ohne sich nach den älteren richten zu müssen. Jetzt, da einige der dominanten Waisen wie Esampu und Mteto nicht mehr da sind, nimmt man andere wie Maisha und Malima, Kuishi, Jotto und Emoli viel stärker war und bemerkt erstmals wie verspielt sie eigentlich sind! „Die Waisen im Juni“ weiterlesen
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2018
Sage und schreibe neun Waisen zogen diesen Monat in die Auswilderungsstationen nach Tsavo um und begannen einen neuen Lebensabschnitt. Zuerst waren Mbegu, Ndotto und Lasayen an der Reise, gefolgt von Murit, Godoma und Ngilai, die alle nach Voi gebracht wurden, wo die Elefantenherde vornehmlich aus Kühen besteht. Am 1. Juni zogen die feisten jungen Kühe Esampu und Mteto mit ihrem Kumpel Mundusi nach Ithumba. Obwohl sie noch jünger waren, als die meisten Elefantenwaisen, die wir sonst nach Tsavo gebracht haben, fanden wir, es war an der Zeit. Das Trio ist sehr temperamentvoll und ausgebufft, und wurde langsam ziemlich anstrengend in der Nursery. Wir glauben, daß sie jetzt bei älteren Artgenossen besser aufgehoben sind, die ihnen ein paar Elefantenmanieren und Disziplin vermitteln konnten. Wir glauben, daß Esampu in der Herde mit Kamok, Oltaiyoni und Laragai nicht einmal die Hälfte ihrer Streiche zu Ende bringen kann! „Die Waisen im Mai“ weiterlesen