Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.08.2020

Mittwoch, 19. August 2020
Am Morgen war es wieder kalt, da die ganze Nacht heftiger Regen auf das Waisenhaus in Nairobi gefallen war, und die Elefanten waren nicht besonders motiviert, ihre kuscheligen Ställe zu verlassen. Mukkoka, Naleku, Naboishu, Roho, Kiasa, Larro und Maisha standen alle unter ihren Dächern, kollerten ihren Keepern protestierend zu und weigerten sich herauszukommen. Die Keeper ließen ihnen noch ein wenig Bedenkzeit, aber als sie einige der anderen wie Nabulu, Maktao und Kiombo hinaus in den Wald gehen sahen – mit Ziwadi und Olorien im Schlepptau – trauten sie sich schließlich doch heraus. Die Waisen blieben aber alle dicht zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen, und die kleineren wie Naleku, Roho, Ziwadi und Olorien verkrochen sich unter den Bäuchen der größeren Elefanten. Maisha, Maktao, Mukkoka, Nabulu, Larro und Kiasa sorgten dafür, dass den Babys nicht allzu kalt wurde. Naboishu und Kiombo dagegen konnten einfach nicht stillstehen und rangelten fleißig miteinander, ohne sich zu sehr um die anderen zu sorgen. Ziwadi und Olorien suchten schließlich bei den Keepern Zuflucht, um den raufenden Jungs nicht in die Quere zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.08.2020

Freitag, 14. August 2020
Die Waisen waren am Morgen guter Laune, als sie herauskamen, ganz besonders Larro und Maktao. Die beiden sprangen begeistert herum, als sie in den Wald kamen, und jagten sich gegenseitig hinterher. Schließlich begannen sie auch noch einen Ringkampf. Da Maktao größer ist als Larro, geht er dabei etwas vorsichtiger zu Werke als bei Kiombo oder Mukkoka, die beide größer und kräftiger sind. Nach ein paar Minuten kam allerdings Nabulu und unterbrach das Spiel. Sie war heute offenbar sehr darauf aus, Zeit mit Larro zu verbringen, und auch Larro graste dann gern zusammen mit Nabulu und Maktao.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.08.2020

Sonntag, 9. August 2020
Naboishu ist nicht zu überhören, wenn es Zeit für die Milchfütterung ist. Kaum hört er die Funkgeräte der Keeper, die die Milchfütterung ankündigen, fängt er an zu kollern und zu trompeten, um alle wissen zu lassen, dass er bereit ist. Die Keeper müssen ihn dann meistens noch zurückhalten, weil er es kaum erwarten kann loszurennen. Wenn sie ihn dann zur Fütterung lassen, sprintet er hin und kaum einer der anderen kann ihm folgen, manchmal sogar nicht einmal Mukkoka! Der Keeper, der mit seiner Milchflasche wartet muss dann in Deckung gehen, weil er es nicht immer schafft, rechtzeitig zu bremsen! Er geht dann ein paar Schritte zurück, damit er nicht von Naboishu umgerannt wird. Wenn er dann seine Flasche geleert hat, ist er wieder das bravste und ruhigste Elefantenbaby der Welt und folgt zufrieden den anderen zurück in den Wald!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.08.2020

Freitag, 7. August 2020
Als die Waisen am Morgen im Wald waren, schienen Mukkoka, Nabulu und Kiasa ziemlich unruhig zu sein. Während die anderen grasten, sah man die drei trompetend und mit wedelnden Ohren hin und her rennen, und die Keeper wussten sofort, dass sie irgendetwas störte. Sie schauten vorsichtig nach und erspähten einen einzelnen Büffel, der nicht weit von der Waisenherde entfernt graste. Kaum hatte er die Keeper gesehen, rannte er davon. Als er weg war, beruhigten sich Mukkoka, Nabulu und Kiasa schnell wieder.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.08.2020

Donnerstag, 6. August 2020
Kiasa verbreitete heute einmal wieder Unruhe bei der Nachmittagsfütterung. Sie hatte ihre Flasche schon vor einigen anderen geleert und rannte nun immer wieder zurück zu den Keepern, um nach mehr Milch zu verlangen. Immer wenn sie weg geschickt wurde, drehte sie eine Runde und kam wieder. Mukkoka und Roho, die noch ihre Milch tranken, waren die Leidtragenden, denn sie schubste sie zur Seite, um an ihre Flaschen zu gelangen! Die Keeper mussten schließlich mit ihr schimpfen und sie von den anderen weg schieben, damit diese in Ruhe austrinken konnten. Als dann alle fertig waren, ging es wieder zurück in den Wald zum Grasen, und bald hatte Kiasa sich auch wieder beruhigt und suchte sich leckeres Grün.