Mittwoch, 15. April 2020
Heute Morgen waren die Waisen nicht gerade sehr aktiv, sondern standen nur alle zusammen unter den Bäumen herum. Maktao wollte das offenbar ändern und sie alle in ein paar Spielchen verwickeln! Als erstes nahm er sich Kiombo vor, der aber erst keine Lust auf einen Ringkampf zu haben schien, sondern nur davon ging. Maktao ließ nicht locker und lief ihm so lange hinterher, bis er sich schließlich erweichen ließ und mit ihm rangelte. So schoben sie sich hin und her und kamen dabei an Mukkoka vorbei, der beschloss mitzumachen. Daraufhin ließ Maktao die beiden weiter spielen und wandte sich Sattao zu. Dieser ließ sich nicht lange bitten und nahm die Herausforderung gleich an! Sattao verwickelte anschließend noch Enkesha in einen Ringkampf, die auch erst einmal wenig Lust zeigte, dann aber doch mitspielte. Während Sattao und Enkesha nun miteinander beschäftigt waren, forderte Maktao schließlich noch Musiara heraus. Die beiden rangelten dann lange miteinander und waren erst viel später als die anderen fertig.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.04.2020
Montag, 13. April 2020
Da die Corona-Pandemie anhält, bleibt auch das Waisenhaus des SWT in Nairobi für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Waisen haben sich schnell daran gewöhnt, dass sie ihre Milch draußen im Wald bekommen. Mukkoka, Musiara und Kiasa machten sich gar nichts daraus, aber auch Naleku und Roho gewöhnten sich schnell um. Manchmal findet die Fütterung auch noch am Schlammloch statt, wo die Waisen direkt danach schlammbaden oder staubbaden können. Einige wie Tagwa, Enkesha, Kiombo und Nabulu machen ausgiebig davon Gebrauch; sie krabbeln auf den Staubhaufen herum und spielen rund ums Wasserloch.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.04.2020
Donnerstag, 9. April 2020
Gegen 14 Uhr dachte Mukkoka, dass es wohl bald Zeit für die 15-Uhr-Fütterung wäre, und er rannte hinunter zu der Stelle, an der immer gefüttert wird. Naleku und der Rest der Waisen folgten ihm sofort, aber sie schienen etwas verwirrt, warum es denn jetzt schon wieder zum Schlammloch gehen sollte. Als sie dort ankamen und weder Schubkarre mit Milch noch Keeper vorfanden, kollerten sie sich gegenseitig zu. Die Keeper überzeugten sie, wieder in den Wald zurück zu gehen. Mukkoka trompetete und kollerte allerdings weiter, um so seinen Unmut darüber zu äußern, dass es noch keine Milch gab!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.04.2020
Dienstag, 7. April 2020
Es war ein kalter und ungemütlicher Morgen, und als die Waisen im Wald ankamen, kuschelten sie sich alle aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen; niemand von ihnen wollte alleine losziehen. Die kleinsten, Naleku, Roho und Larro, blieben inmitten der Herde, um warm zu bleiben, und passten auf, dass sie immer bei den älteren Mädchen wie Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Nabulu und Enkesha blieben. Am späten Vormittag gab es dann ein paar Schauer, sodass niemand so richtig in offenes Gelände hinaus wollte. Die Elefanten stellten sich lieber unter die Bäume, und manche von ihnen versuchten sogar, unter den Schirmen der Keeper Platz zu finden. Mukkoka, Sattao, Musiara und Luggard drängelten sich an die Keeper, aber als sie merkten, dass unter den Schirmen nicht genug Platz für sie war, gingen sie wieder zurück unter die Bäume. Nur Maktao und Kiombo ließen sich vom Regen nicht abhalten, einen ausgiebigen Ringkampf durch den ganzen Wald auszutragen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.04.2020
Samstag, 4. April 2020
Roho ist in letzter Zeit sehr gierig nach seiner Milch geworden, fast wie Mukkoka. Genau wie dieser, rennt er im Eiltempo zur Fütterung und trötet dabei herum, als ob er die Keeper schon einmal vorwarnen will, dass er kommt! Wenn ihn dabei jemand überholt, bellt er noch lauter – was er vermutlich von Mukkoka gelernt hat. Eigentlich ist er fast immer mit den älteren Mädchen wie Maisha unterwegs, aber wenn es Zeit für die Milchfütterung wird, flitzt er sofort davon. Dann wartet er auf Tagwa, damit er etwas von ihrer verschütteten Milch ab bekommt – oder er stibitzt ihr sogar etwas direkt aus dem Mund. Tagwa trinkt ihre Milch immer ohne Hilfe der Keeper, und Roho wartet darauf, dass sie fertig ist und die Flasche fallen lässt, sodass er noch etwas daran herum nuckeln kann. Wenn sie dan wieder aufbricht, folgt er ihr zurück in den Wald.

