Sonntag, 12. Januar 2020
Der kleine Roho ist immer für ein Schlammbad zu haben, egal ob es heiß ist oder kalt. Heute ging er nach der Mittagsfütterung wieder direkt zum Schlammloch und fing an, sich darin herum zu wälzen. Dabei machte er lustige Verrenkungen – er steckte den Kopf in den Matsch und streckte den Hintern hoch wie ein Yoga-Meister! Er hatte seinen Spaß bis Mukkoka dazukam und herumtobte, was Roho beim Baden störte. Er zog sich zurück und ging zum Staubhaufen hinüber, wo Kiasa, Larro und Ziwadi sich schon einstaubten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.01.2020
Samstag, 11. Januar 2020
Am Vorabend zog Mukkoka wieder in den Stall neben Dololo zurück, und Larro wurde neben Neuling Naleku einquartiert. Dem kleinen Bullen Mukkoka gefiel es nicht, wie Naleku an ihm hing, und die Keeper halten es für besser, wenn sie sich mit einem anderen Mädchen anfreundet. Dololo schien sehr froh zu sein, seinen alten Freund wieder zu haben und blieb den ganzen Abend an der Trennwand zwischen den beiden Ställen. Larro ist eine wunderbare Begleitung für Naleku; sie hielt sich die ganze Nacht in der Nähe des kleinen Mädchens auf, und als die beiden am Morgen herauskamen, gingen sie zusammen los. Naleku folgte Larro den ganzen Tag, und die beiden scheinen sich sehr gut zu verstehen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.01.2020
Freitag, 10. Januar 2020
Mukkoka scheint ein wenig entnervt zu sein, wenn er sich um ein jüngeres Waisenkind kümmern muss; er versucht immer wieder, sich vor Naleku davon zu machen. Naleku hat ihn aber schnell wieder gefunden, und das ganze Spiel geht von vorne los. Maisha hat das wohl auch schon mitbekommen, und sie folgt den beiden häufig und versucht zu helfen. Ziwadi, Larro und Roho sind auch oft dabei, und gemeinsam suchen sie Mukkoka auf, um Naleku Gesellschaft zu leisten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.01.2020
Donnerstag, 9. Januar 2020
Da Mukkoka Nalekus erster Stallnachbar war, ist sie jetzt ein wenig auf den kleinen Bullen fixiert. Dieser ist allerdings weniger interessiert an ihr, und wenn sie etwas von ihm will, kollert er ihr entgegen und zieht sich lieber zurück. Dololo wird, im Gegensatz zu Sattao, Musiara und Maktao, schnell eifersüchtig auf Neuankömmlinge oder auch überhaupt jeden, der sich seinen Lieblings-Spielkameraden nähert. Wenn er Naleku nahe bei Mukkoka sieht, fängt er auch an, sie anzukollern und versucht, sie weg zu schieben. Sie hat es nicht leicht mit den kleinen Bullen! Heute machten ihr Dololo und Mukkoka wieder das Leben schwer, und Musiara und ein paar Keeper kamen ihr zu Hilfe, um die Raufbolde weg zu schicken. Da ihr die Keeper aber immer noch unheimlich sind, erschrak sie auch und lief davon! Ein anderer Keeper und einige der älteren Mädchen folgten ihr und schafften es, sie wieder zu beruhigen. Immerhin hat Naleku schon gelergt, dass sie sich von den Jungs nicht ins Bockshorn jagen lassen darf, wenn sie sich mit ihnen anfreunden will. Als Roho sie am Nachmittag versuchte zu schubsen, ließ sie sich das nicht gefallen und wehrte sich. Roho war so überrascht, dass er sich zu den älteren Mädchen Tamiyoi, Maisha, Kiasa und Tagwa flüchtete. Sie beruhigten die Gemüter wieder und passten den Rest des Nachmittags auf die beiden kleinen auf.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.01.2020
Mittwoch, 8. Januar 2020
Gegen 6 Uhr morgens fing es an, heftig zu regnen, und einige der Waisen hatten keine Lust herauszukommen. Maktao und Larro zum Beispiel mögen es gar nicht, bei Regen ihre Ställe zu verlassen, und die Keeper zwingen sie auch nicht dazu. Sie öffnen nur morgens die Gehegetore und Stalltüren und überlassen es den Elefanten zu entscheiden, wann sie herauskommen wollen. Maktao und Larro standen nur in ihren Türen und schauten dem Regen zu, während einige andere wie Tagwa, Maisha, Nabulu, Kiasa und Roho sich unter dem Dach von Dololos, Rohos und Mukkokas Ställen unterstellte. Roho war dann der erste, der sich nach draußen traute! Kaum war er los gegangen, folgten ihm die anderen auf dem Fuße hinaus in den Wald.

