Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.06.2019

Donnerstag, 6. Juni 2019
Mukkoka, Maktao und Larro schliefen in der Nacht nicht viel, da es die ganze Zeit heftig regnete und donnerte. Am Morgen war es so kalt, dass die Waisen gar nicht aus ihren Ställen kommen wollten, und um 7 Uhr weigerten sich immer noch einige herauszukommen, vor allem Dupotto. Jotto und Ambo machten sich als erste auf in den Wald, gefolgt von Maktao und Luggard. Ziwadi blieb in ihrem warmen Stall, während Dupotto etwas widerwillig den anderen hinaus folgte. Maktao schien einen seiner Keeper zu vermissen und rannte zu den Stallungen zurück, wo er ihn beim Vorbereiten der Ställe für den Abend antraf. Er begleitete Maktao wieder hinaus zu den anderen Keepern. Kurz darauf schloss sich Jotto Maktao und den Keepern an. Es regnete den ganzen Tag weiter, und so wurden Luggard und Dupotto schließlich zurück zu den Ställen gebracht, damit sie sich wieder aufwärmen konnten. Währenddessen nervte Ambo die arme Maisha und versuchte immer wieder, ihr auf den Rücken zu klettern. Er wollte sie einfach nicht in Ruhe lassen, und schließlich musste Jotto einschreiten und ihn davon abhalten, sie weiter zu ärgern.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.06.2019

Dienstag, 4. Juni 2019
Heute war der große Tag für Tagwa, Emoli und Sagala gekommen, an dem sie nach Voi umziehen sollten. Die Keeper waren schon um 2:30 Uhr auf den Beinen, um ihre Milchflaschen und den Transporter vorzubereiten. Gegen 3 Uhr stiegen die drei dann ein, was ohne große Probleme vonstatten ging. Die Keeper hatten sich Sorgen gemacht, weil Emoli am Tag zuvor nicht hatte einsteigen wollen, aber am Morgen machte er keinerlei Schwierigkeiten. Um 3:15 Uhr konnte die Fahrt nach Voi dann losgehen. Anders als bei Malima, Kuishi und Mapia waren die anderen Waisen sehr laut! Sie trompeteten und kollerten, während Tagwa, Emoli und Sagala einstiegen, und Mukkoka, Larro, Kiasa und Maktao lärmten am meisten von allen. Sie beruhigten sich erst wieder, als der LKW abgefahren war und sie etwas Milch bekommen hatten. Am Tag draußen im Feld schienen sie dann ihre Freunde zu vermissen; sie rannten immer wieder zurück zu ihren Keepern und blieben in ihrer Nähe. Enkesha, Tamiyoi und Maisha müssen jetzt die Rolle der Mini-Leitkühe übernehmen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.06.2019

Sonntag, 2. Juni 2019
Als es am Morgen hinaus in den Busch ging, spielten Dololo und Mukkoka und rannten zum Tor von Nashorn Maxwells Gehege. Dieser hatte sich ausgiebig im Matsch herumgewälzt und kam herbei, um den beiden Elefanten Guten Morgen zu sagen. Es dauerte aber nicht lange, bis Dololo und Mukkoka von ihren Keepern gerufen wurden, damit sie sich den anderen anschlossen, die schon auf dem Weg hinaus in den Wald waren.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.05.2019

Mittwoch, 29. Mai 2019
Giraffenjunge Kiko war heute wieder besonders frech. Normalerweise kommt er nach der Besuchsstunde aus seinem Boma und gesellt sich zu den Elefanten im Wald. Die meisten der Elefanten mögen es allerdings nicht besonders, wenn er dabei ist, und er macht sich einen Spaß daraus! Mukkoka, Maktao, Dololo, Larro und sogar Sattao rennen immer vor ihm weg, und so war es auch heute. Er rannte immre wieder zu ihnen hin, sodass keine ruhe einkehrte. Schließlich machten sich Kuishi, Malima und einige andere ältere Waisen sich daran, ihn weg zu scheuchen, und auch die Keeper versuchten, ihn zu überzeugen, die kleineren Elefanten in Ruhe grasen zu lassen. Er hört aber auf niemanden! Am Ende bequemte er sich, seinem Keeper zu folgen, und ging mit ihm zurück zu den Stallungen, wo er zu grasen begann.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.05.2019

Donnerstag, 23. Mai 2019
Tagwa schien heute nicht besonders gut gelaunt zu sein. Mukkoka, der auch frech sein und die kleineren Jungs wie Dololo und Kiombo herumschubsen kann, nervte sie offenbar besonders. Er schubste immer wieder Kiombo von der Herde weg und ging dann zu Tagwa hinüber. Kaum war er in ihrer Nähe, drehte sie sich um und schubste ihn weg! Sie ließ nicht locker, sodass die Keeper dem kleinen Mukkoka sogar zu Hilfe kommen mussten. Von da an jagte sie auf alle los, die ihre zu nahe kamen, und kollerte sie an – sogar ihren Freund Sattao. Auch Emoli bekam ihre schlechte Laune zu spüren; er hatte allerdings kurz zuvor auch Musiara geschubst.