Dienstag, 16. Juli 2019
Am Morgen kam eine kleine wilde Herde zum Luzernenheufrühstück der Waisen, eine Mutter mit drei Kälbern. Orwa, Bomani, Narok und Kainuk waren auch da. Rapa und Sana Sana spielten kurz mit einem einjährigen wilden Baby, und als es genug vom Spielen hatte, rannte es zurück zu seiner Mutter. Die Herde brach dann wieder auf, und die Waisen machten sich ebenfalls auf in den Busch. Tusuja kam an einem schönen Kratzfelsen vorbei, wurde aber bald von Kauro verdrängt, der sich auch kratzen wollte. Naseku, Wanjala und Namalok staubten sich eine Weile ein. Am Nachmittag forderte Pare Mundusi zum Kräftemessen heraus, aber Galla unterbrach die beiden. Tusuja spielte mit Olsekki, und Roi graste zusammen mit Wanjala. Schließlich trugen auch noch Esampu und Galla einen kleinen Ringkampf aus.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2019
Am 16. Oktober kam Neuzugang Roho bei uns an. In Kiswahli bedeutet sein Name so viel wie „Seele“. Die Waisen waren sofort in ihn vernarrt und haben ihn gleich unter ihre Fittiche genommen. Das wird ihm sicherlich dabei helfen, besser über den Verlust seiner Familie hinwegzukommen. Tagwa, Tamiyoi, Enkesha, Maisha und Kiasa weichen nicht von seiner Seite, nicht einmal an der Suhle und bei der Milchfütterung. Wenn er abends in seinen Stall gehen soll, wird er von Ziwadi begleitet, bevor sie in ihren eigenen Stall geht und ihre Milch bekommt. Das scheint Roho zu beruhigen, nachdem er anfangs sehr angespannt war, wenn er abends in sein Nachtlager gehen sollte. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Die Waisen im September
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2019
Die Elefantenwaisen hatten diesen Monat viel Spaß miteinander und verbrachten die meiste Zeit mit spielen. Maktao und Mukkoka sind inzwischen die besten Freunde geworden. Maktao kommt morgens aus seinem Stall und klappert an Mukkokas Stalltür mit dem Milcheimer, daß er wach wird und heraus kommt. Ziwadi hat ein gutes Gedächtnis und hat sich schon alle Milchfütterungsstellen gemerkt. „Die Waisen im September“ weiterlesen
Die Waisen im August
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2019
Wenn man versucht, Elefantenbabies von Hand aufzuziehen, muß man auf eine Achterbahn der Gefühle vorbereitet sein. Dame Daphne hat immer gesagt, Elefanten sind die schwierigsten Tiere für eine Handaufzucht. Immer dann, wenn man denkt, ein Schützling ist über den Berg, kann etwas passieren, daß uns daran erinnnert, daß Elefanten trotz ihrer imposanten Größe unglaublich fragil sind, besonders wenn sie keine oder nicht genug Muttermilch bekommen haben. „Die Waisen im August“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.06.2019
Sonntag, 30. Juni 2019
Als Ambo am Morgen sein Häufchen Luzernenheu gefressen hatte, blieb er neben der Akazie vor den Stallungen stehen und hob den Rüssel, um herauszufinden, wer da aus östlicher Richtung kam. Kurz darauf tauchte ein einzelner wilder Bulle auf und ging geradewegs zur Tränke. Ndiwa nahm ihren Mut zusammen und stellte sich zum Saufen neben ihn an die Tränke. Als sie zufrieden war, brach sie kollernd in den Busch auf. Ihre Freunde hörten sie und gingen ihr brav hinterher. Kuishi kam an einem Baumstumpf vorbei, an dem sie schön ihren Bauch kratzen konnte. Pare und Mundusi verwickelten sich in einen Ringkampf, bei dem Pare sich auf dem Boden herumrollte und Mundusi stand. So ging es eine ganze Weile, bis Pare schließlich beschloss aufzustehen, weil er zu verlieren drohte! Beim Mittagsschlammbad war es heiß, und Malima und Mapia gingen zielstrebig zum Wasserloch, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Kuishi rollte sich lieber auf dem Boden herum, während die anderen das Staubbad nach dem Schlammbad nahmen. Mutaras, Naroks und Olares Gruppen kamen dazu, und Mutara unterhielt sich eine ganze Weile mit Turkwel. Jotto war der erste, der wieder aufbrach, während Olare noch mit Ambo spielte. Die Ex-Waisen verbrachten den Nachmittag zusammen mit den Waisen und eskortierten sie dann am Abend zurück zur Auswilderungsstation.

