Mittwoch, 27. Februar 2019
Die Ex-Waisen drängelten sich mit den Kleinen am Morgen beim Luzernenheu, sodass die Waisen bald beschlossen aufzugeben und in den Busch aufzubrechen. Suguta begleitete sie den ganzen Tag. Beim Mittagsschlammbad tauchten nur drei wilde Bullen auf, obwohl es heiß war. Tusuja, der eine echte Wasserratte geworden ist, sprang ins Wasser, kaum dass er seine Milchflasche geleert hatte. Die anderen standen noch herum und überlegten, ob sie auch baden gehen sollte, während Tusuja sich wälzte und genüsslich untertauchte. Schließlich schlossen sich die anderen ihm an. Er war dann allerdings der letzte, der wieder herauskam, obwohl er als erster hinein gegangen war! Ukame, Mteto, Mundusi, Suguta und Tusuja widmeten sich einem Staubbad. Am Nachmittag hatten Mteto und Mundusi eine kleine Meinungsverschiedenheit, als Mundusi versuchte, auf Mteto zu klettern. Kurz darauf schienen sie sich aber geeinigt zu haben, denn sie grasten friedlich zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.02.2019
Montag, 11. Februar 2019
Galla und Rapa hatten heute eine Meinungsverschiedenheit wegen eines Heuballens, auf den sie beide ein Auge geworfen hatten. Sie starteten einen Ringkampf, während dessen Mundusi sich anschlich, und den Heuballen mitnahm! Als Galla und Rapa sich schließlich geeinigt hatten, standen sie mit leeren Händen da, denn Mundusi hatte das Heu inzwischen fast verspeist! Noch dazu futterte er gleich neben Barsilinga, weil er wusste, dass die beiden von Barsilinga verscheucht werden würden, wenn sie versuchten, sich ihr Heu zurückzuholen. Mundusi ist ein cleverer kleiner Kerl!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Turkwel blieb über Nacht im Gehege und wurde am Morgen wieder an ihren Kratzern am Bein behandelt, zusammen mit Enkikwe. Die Ex-Waisen Tumaren, Melia, Kasigau, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi, Kenze, Orwa, Bomani, Narok, Kanjoro und Murka kamen zum Krankenbesuch vorbei. Sie blieben den ganzen Tag bei den Waisen und munterten Turkwel auf. Mundusi bewunderte Kenze und wünschte sich vermutlich, auch so groß zu sein, damit Maramoja ihn nicht ärgern konnte! Bei der Mittagsfütterung gingen nur ein paar der Ex-Waisen baden. Kamok erspähte eine Gans, die sie ein wenig herumscheuchte. Karisa und Oltaiyoni schlossen sich ihr an, aber die Gans flatterte in die Mitte des Wasserlochs, und dort war es den Elefanten zu kalt. Am Nachmittag wurde am oberen Kalovoto gegrast, bevor Sapalan am Abend an der Spitze der ersten Gruppe zurück nach Hause kam.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.02.2019
Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.02.2019
Sonntag, 3. Februar 2019
Am Morgen waren Lualeni mit Baby Lulu, Naserian, Chyulu, Olare, Kitirua und Naisula zu Besuch an den Stallungen. Naseku, Malkia und Sana Sana folgten Lulu und setzten alles daran, ein wenig mit ihr zu spielen. Naserian, ihr hauptamtliches Kindermädchen, passte allerdings gut auf, dass niemand an das kleine Baby heran kam. Malkia blieb aber geduldig und als Lulu ein paar Schritte zurück ging, ohne dass Naserian es mitbekam, war es soweit: sie konnte kurz mit ihr spielen und machte dann für Sana Sana und Mundusi Platz, die auch sehnsüchtig warteten. Nachdem sie Lulu Hallo gesagt hatten, sahen Mundusi und Sana Sana sehr glücklich aus. Nach etwa einer Stunde brach Lualeni mit ihrer Gruppe wieder auf. Zum Mittagsschlammbad kam Taita kam mit vier wilden Bullen, und am Abend tauchte auch noch Yatta mit ihrer Herde an der Auswilderungsstation auf.

