Dienstag, 5. Juni 2018
Am Morgen kamen die Ex-Waisen zu Besuch, und Kinnas Baby Kama rangelte fröhlich mit Esampu, während Nusu mit Mteto und Mundusi spielte. Einer von Galanas Verehrern machte dem Frieden aber ein Ende, als er anfing, sie zu verfolgen. Galana war nicht besonders glücklich darüber und rannte davon, verfolgt von dem Bullen. Baby Gawa rannte natürlich auch hinterher! Kinna hielt es für keine gute Idee, die Babys bei so einem unberechenbaren Bullen zu lassen und trompetete ihre Freunde zusammen, damit sie Gawa zurückholen konnten. Esampu wollte helfen, aber die Keeper hielten sie zurück – sie ist noch zu klein und kennt die Gegend noch zu wenig. Beim Schlammbad tauchten die Ex-Waisen wieder auf, und Kibo stand bei den Waisen herum und machte den Eindruck, als hoffte er auf eine Flasche Milch. Er ist aber natürlich viel zu alt für die Milch. Als er keine bekam, schüttelte er den Kopf und lief seinen Freunden hinterher.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 03.06.2018
Sonntag, 3. Juni 2018
Pare will Kibo herausfordern
Kainuk spielt mit Garzi
Mteto, Mundusi und Esampu eilen zu ihrer Milch
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.06.2018
Sonntag, 3. Juni 2018
Mutaras und Makiretis Gruppen mit Kibo, Chemi Chemi, Kalama, Orwa und Bomani lungerten am Morgen vor den Stallungen herum. Sities wollte Mteto und Mundusi näher kennenlernen, und Pare forderte Kibo heraus. Garzi spielte mit Kainuk, während Suguta sich hinlegte, um die Kleineren anzulocken, mit ihr zu spielen. Es wollte aber niemand, und so stand sie bald wieder auf. Makireti warf einen Ballen Luzernenheu in der Luft herum – offenbar hat sie den Eindruck, dass es überall genügend zu fressen gibt! Wenn die herannahende Trockenzeit in vollem Gange ist, wird sie es vielleicht noch bereuen, so verschwenderisch mit dem Futter umgegangen zu sein! Draußen im Park war alles ruhig, und Esampu, Mteto und Mundusi müssen sich noch immer etwas in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden lernen. Esampu geht schon manchmal voraus, aber sie kennt sich noch nicht so richtig gut aus. Beim Mittagsschlammbad waren die Waisen unter sich, und nach der Milchfütterung wälzten sie sich im Schlamm und nahmen danach noch ein Staubbad. Gegen 17 Uhr gab dann Kauro den Weg zurück nach Hause vor. Dort kamen am Abend noch zwei wilde Elefantenherden zum Saufen, darunter eine mit einem vier Monate alten Kalb. Das ist das erste Mal seit dem Ende der Regenzeit, dass komplett wilde Herden zu den Tränken gekommen sind – sie ahnen, dass die Wasserlöcher bald austrocknen und wollen sehen, ob es an der Station noch Wasser gibt.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 02.06.2018
Samstag, 2. Juni 2018
Nusu spielt mit Mteto
Mundusi und Esampu beim Schlammbad
Wanjala und Roi grasen zusammen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.06.2018
Samstag, 2. Juni 2018
Am Morgen standen vor den Stallungen Nasalot mit Baby Nusu, Naisula, Melia, Bongo, Chemi Chemi, Kalama, Ololoo, Meibai, Zurura, Kinna mit Baby Kama, Galana mit Baby Gawa, Murka, Kitirua, Kibo und zwei wilde Elefanten bereit, um die Neulinge zu begrüßen. Der kleine Nusu nervte Mteto und versuchte, sie zu schubsten. Mteto drohte ihm, aber überlegte es sich schnell anders und blieb friedlich. Mteto, Mundusi und Esampu konnten an ihrem ersten Morgen in Ithumba ausführlich mit den Babys spielen. Nasalot brachte dann alle zu den Weidegründen, wo sich die Ex-Waisen wieder verabschiedeten. Danach nachm Pare die drei Neulinge mit zum Staubbad, bevor sie weitergrasten. Die drei sind sehr froh, schon ein paar der anderen aus ihren Tagen im Waisenhaus zu kennen. Beim Mittagsschlammbad schwamm Esampu den anderen voraus, einmal quer durchs Wasser. Sie scheint Laragai und Maramoja sehr ähnlich zu sein, die sehr intelligent und vorausschauend sind. Mundusi und Mteto wussten nicht so recht, wo es wieder aus dem Wasserloch hinaus ging; sie schwammen ein paarmal im Kreis, bevor sie eine Stelle fanden, an der sie herauskommen und sich wieder ihren Freunden anschließen konnten. Am Nachmittag benutzte Mteto den kleinen Mundusi als Kratzbaum, als ihr Ohr juckte. Wanjala graste mit Roi, während Kauro sich mit Namalok zusammenschloss. Am Abend wurde die Waisen dann wieder von Mutara und ihren Kollegen zu den Stallungen zurück begleitet.

