Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.05.2021

Mittwoch, 26. Mai 2021
Die Waisen blieben in der Nähe der Stallungen, während sie auf die Ankunft von Nabulu und Maisha warteten. Gegen 8 Uhr tauchte der Umzugs-LKW auf, und nachdem sie ausgestiegen waren, trafen die beiden zuerst auf Musiara, Dololo, Ambo und Sattao. Nabulu ging ihnen gleich entgegen, und es gab großes Hallo – offensichtlich erinnerten sich alle aneinander! Es wurden Rüssel umschlungen, und nach einer Weile kam auch der Rest der Herde aus Ithumba dazu, darunter Kilaguni als einziger Ex-Waise. Mundusi, Galla und Enkikwe wurden gleich frech und versuchten, die beiden Neulinge herumzuschubsen, und sogar Esampu machte mit! Maisha und Nabulu passten aber auf, den Raufbolden aus dem Weg zu gehen. Galla wollte sogar auf Nabulu herum klettern, was dieser gar nicht gefiel; es blieb ihr nichts anderes übrig, als einen großen Bogen um Galla zu machen. Mittags konnten die beiden es kaum erwarten, ins Wasserloch zu kommen und sich abzukühlen. Die hohen Temperaturen in Ithumba sind sie noch nicht gewohnt. Am Nachmittag gewöhnten sie sich dann weiter ein, und ihre Freunde, die sie noch aus dem Waisenhaus kennen, halfen ihnen dabei. Am Abend tauchten noch Mutara und ihre Kollegen auf, und Nabulu und Maisha futterten nach einem aufregenden Tag zufrieden von dem Grün in ihrem Gehege.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.05.2021

Montag, 24. Mai 2021
Einige der Waisen sind in ihren Gehegen umgezogen, um alles für die Ankunft der Neulinge aus Nairobi bereit zu machen, der kurz bevorsteht. Ambo und Musiara sollen mit ihnen in einem Gehege schlafen, und sie werden auch Musiara, Jotto, Sattao, Dololo und andere, die sie schon kennen, wiedersehen! Maramoja und Mundusi schienen sich ausführlich zu unterhalten, denn auch Mundusi und Enkikwe sind in ein anderes Gehege gezogen. Mundusi ist außerdem in letzter Zeit ziemlich vorlaut geworden, und es schadet sicher nichts, wenn er mit einigen älteren Waisen zusammen ist.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2021

Freitag, 21. Mai 2021
Die Waisen waren am Morgen in Spiellaune, als sie herauskamen. Ndiwa und Musiara gingen sich an den Felsen kratzen, während Mundusi, Ambo und Wanjala einige Perlhühner entdeckten. Mundusi war der erste, der den Vögeln hinterher rannte, und die beiden anderen Jungs machten gleich mit. Perlhühnern hinterher zu jagen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von jungen Elefanten! Allerdings sind sie doch recht flink und waren davon geflogen, bevor die kleinen Bullen ihnen auch nur nahe gekommen waren. Wanjala, Ambo und Mundusi standen mit leeren Händen da, und sie verlegten sich stattdessen darauf, ein paar Büsche nieder zu trampeln. Gegen 9 Uhr schlossen sich den Waisen draußen im Busch Mutara und ihre Gruppe an, die noch Meibai dabei hatten. Er war schon einige Zeit nicht mehr da gewesen, und alle freuten sich, ihn wiederzusehen. Mundusi ging zu ihm, und sie tauschten mit umschlungenen Rüsseln Begrüßungen aus. Barsilinga, Tusuja, Olsekki, Oltaiyoni, Siangiki, Kamok, Roi und Naseku – die Waisen, die von den Keepern die Abschlussklasse genannt werden, da sie vermutlich bald auswildern werden – schlossen sich den Ex-Waisen an und verschwanden mit ihnen. Zum Mittagsschlammbad tauchten sie dann aber wieder auf. Dort starteten noch Karisa und Wanjala ein Kräftemessen, und Musiara forderte Mapia heraus.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.05.2021

Samstag, 8. Mai 2021
Die Waisen spielten am Vormittag ausgiebig draußen im Busch, und für eine kurze Zeit bekamen sie auch Gesellschaft von Ex-Waise Kalama, die sich aber bald wieder verabschiedete. Mundusi und Pare rangelten miteinander, während Karisa sich fröhlich auf dem sandigen Boden herumrollte. Maramoja stocherte mit den Stoßzähnen in der Erde herum, und Oltaiyoni und Ambo grasten zusammen. Enkikwe spielte mit Naseku und sammelte dabei Erde zusammen, die er sich auf den Rücken warf. Nach einer Weile begannen die beiden ein Kräftemessen. Wanjala kletterte noch ein wenig auf Malima herum, bevor es zur Mittagsfütterung am Schlammloch ging.

Die Waisen im August

Sonje

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: August 2021

Shukuru hat die letzten Monate aus gesundheitlichen Gründen in der Nairobi-Nursery verbracht und es geht ihr mittlerweile von Tag zu Tag besser. Die Keeper sagen immer, dass man viel über die Gesundheit des Elefanten anhand seiner Haut sagen kann und Shukurus Haut sieht wieder richtig gesund aus. Sie hat großen Appetit, trinkt ihre Milch und frisst ordentlich, wenn sie im Busch unterwegs ist. Die Kleineren himmeln die große Shukuru an, ganz besonders Naleku. Wann immer die ältere Kuh in die Suhle steigt, rutscht Naleku neben sie und strahlt sie an, stolz, eine so große Freundin zu haben. „Die Waisen im August“ weiterlesen