Freitag, 7. September 2018
Ziwa und Faraja rangelten miteinander, während sie Murera und Sonje zu den Weidegründen folgten. Mwashoti versuchte, Shukuru herumzuschubsen, aber sie wehrte sich, und so gab er bald auf und folgte Sonje. In der Nähe der Umani-Hügel graste eine wilde Herde mit kleinen Kälbern, und ein großer Bulle näherte sich Sonje und Murera. Jasiri stellte sich ihm entgegen, sodass die beiden Kühe sich zurückziehen und die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti in Sicherheit bringen konnten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 06.09.2018
Donnerstag, 6. September 2018
Shukuru geht vorneweg
Murera kommt aus dem Wald
Lima Lima schuffelt sich
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.09.2018
Donnerstag, 6. September 2018
Heute Morgen waren die Waisen wieder besonders verspielt. Ziwa forderte Faraja heraus, und Jasiri und Ngasha begannen ebenfalls einen Ringkampf. Lima Lima bekam es danach auch mit Ziwa zu tun, während Murera, die größer und stärker ist als die anderen Waisen, nicht an den Spielen teilnahm. Die Keeper freuten sich, dass auch Shukuru mitmachte, verspielt in den Büschen herum jagte und trampelte und trompetend ein paar Buschböcke verscheuchte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.09.2018
Mittwoch, 5. September 2018
In der Nacht wurden die Keeper von lautem Trompeten geweckt und mussten nachschauen, was die Waisen so störte. Sie versuchten es zuerst bei Lima Lima, die sehr gut darin ist, zu vermitteln, was die Waisen gerade beschäftigt. Sie rannte in ihrem Gehege herum und zeigte in den Wald jenseits des Zauns. Dort konnten die Keeper eine Büffelherde ausmachen, die sich zum Schlafen hingelegt hatte, ganz in der Nähe der Stelle, an der die Waisen immer das Luzernenheu bekommen. Die Waisen waren sehr beunruhigt davon und wollten die Büffel verscheuchen. Am Morgen wollte dann niemand in die Richtung gehen, in der die Büffel gesehen worden waren. Murera und Sonje gaben den Weg in Richtung der Chyulu-Berge vor, entlang der Trampelpfade der wilden Elefanten. Ein paar große wilde Bullen kamen auf Lima Lima und Zongoloni zu, die sich aber gleich zurückzogen und die Bullen weiter zu den Bergen ziehen ließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.09.2018
Montag, 3. September 2018
Die Waisen futterten am Morgen ihre Luzernenheupellets an der Tränke. Nur Shukuru bekam ihre innerhalb der Umzäunung, weil sie langsamer frisst als die anderen. Die gierigeren Waisen wie Lima Lima würden ihr ansonsten die Pellets vor dem Rüssel wegschnappen! Die Keeper mussten Lima Lima gut im Auge behalten, denn sie versuchte immer wieder, das Tor zu öffnen und zu Shukuru und ihrem privaten Luzernenheufrühstück zu gelangen! Als schließlich alle fertig waren und Wasser gesoffen hatten, waren sie gut gelaunt und jagten trompetend zwischen den Bäumen umher. Das ging eine Stunde lang so, und danach war Shukuru immer noch sehr aktiv – ein Anzeichen dafür, dass sie kräftiger und gesünder wird. Später brach sie einen großen Ast von einem Baum ab und warf ihn hinter sich. Murera hob ihn auf und nahm ihn bis zu den Quellen mit, wo sie ihn schließlich fallen ließ.

