Montag, 23. Juli 2018
Am Morgen war es sehr kalt, und Murera und Mwashoti hatten mit ihren steifen Beinen zu kämpfen. Nachdem sie aber eine Weile draußen im Wald herumgelaufen waren, waren sie fast so aktiv wie die anderen. Lima Lima und Ziwa brachten die Waisen zu den Hügeln, wo es saftige Zweige zu fressen gibt. Sogar Murera und Mwashoti kletterten mit hinauf. Später spielten sie und rollten sich in der Erde herum, und Faraja und Jasiri stritten sich um den Platz auf dem Boden. Ngasha wollte sich den rangelnden Jungs anschließen, aber Zongoloni hielt ihn zurück.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.07.2018
Sonntag, 22. Juli 2018
Murera war heute unleidlich, nachdem ein wilder Bulle sie am Morgen besucht hatte, aber schon bald wieder gegangen war, anstatt sich ihnen beim Grasen anzuschließen. Sie zeterte sogar mit den Keepern und schubste die anderen Waisen herum, wenn sie im Wald neben ihr gingen. Sogar Sonje wollte sie heute nicht bei sich haben, nur Mwashoti wurde an ihrer Seite geduldet! Jasiri und Ngasha brachten die anderen zu den Hügeln im Kenze-Gebiet, wo es schattig ist. So dachte niemand daran, zum Schlammbad zu gehen. Erst als es später heißer wurde, suchten sie eine Gelegenheit zum Baden. Als sie schließlich am Wasserloch ankamen, genossen Sonje, Lima Lima und Ziwa die Abkühlung. Sie zeigten den anderen, wie man beim Baden den Schwanz hoch halten muss, damit er nicht nass wird!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.07.2018
Samstag, 21. Juli 2018
Mwashoti und Alamaya kamen heute weit vor den anderen – sogar vor Lima Lima – zur Fütterung. Mwashoti ging um das Fahrzeug herum zu den Flaschen, die dahinter standen, und hob eine nach der anderen an. Alamaya tat es ihm gleich, und die Keeper fragten sich, ob sie sich wohl abgesprochen hatten! Nachdem Lima Lima ihre Flasche ausgetrunken hatte, wollte sie sie nicht wieder loslassen, obwohl nichts mehr darin war. Quanza und Murera tauchten gar nicht bei der Milchfütterung auf; sie sind schon groß und waren wahrscheinlich gut gesättigt von dem vielen Grün, das sie am Vormittag im Wald gefressen hatten. Sie gingen nur Wasser saufen und dann gleich wieder zurück in den Wald.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 18.07.2018
Mittwoch, 18. Juli 2018
Zongoloni und Mwashoti
Murera bei der Milchfütterung
Shukuru kommt aus dem Matsch
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.07.2018
Dienstag, 17. Juli 2018
Ein wilder Bulle tauchte am Morgen bei den Waisen auf. Lima Lima wollte gerade in den Wald aufbrechen, als sie in witterte und zurückkam, um ihn zu begrüßen. Sie schloss sich ihm mit lautem Trompeten am Wasserloch an. Die Keeper hielten sich im Hintergrund und beobachteten Lima Lima mit ihrem wilden Artgenossen. Jasiri wurde eifersüchtig und sammelte seine Jungs um sich, um den Bullen zu verscheuchen. Sie konnten aber nichts ausrichten, denn der wilde Elefant war viel größer als sie und hatte lange Stoßzähne. Er spazierte unbekümmert bei den Waisen herum, und sogar Murera schien kein Problem damit zu haben.

