Mittwoch, 6. Juni 2018
Sonje spielte am Morgen ausführlich mit ihren wilden Freunden, darunter auch ein paar Bullen. Als die Waisen zum Schlammbad gingen und ihre wilden Artgenossen verschwanden, bemerkten die Keeper, dass Sonje etwas mehr humpelte als üblich. Einer der Bullen war wohl auf sie geklettert, sodass sie ausgerutscht war und sich ihr beschädigtes Bein verstaucht hatte. Einer der Keeper rannte zurück zu den Stallungen, um etwas Kühlungsspray zu holen, damit sie den Schmerz nicht so spürte. Quanza war gar nicht glücklich über die wilden Elefanten, und die Keeper passten gut auf die Babys auf, als es auf den Heimweg ging – vor allem auf Murera. Sonje ging etwas langsamer, in dem Tempo, das sonst Murera hat, und kam zusammen mit ihr nach Hause.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 05.06.2018
Dienstag, 5. Juni 2018
Alamaya geht voraus
Sonje kommt zum Schlammbad
Alamaya mit Murera
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.06.2018
Sonntag, 3. Juni 2018
Sonje und ihre Freundin Murera, die sich zusammen um Mwashoti kümmern, sehen so aus, als ob sie bereit sind auszuwildern. Mwashoti ist allerdings noch sehr jung, und sie werden wahrscheinlich nicht die Herde verlassen, bevor sie nicht sicher sind, dass die älteren Jungs ihn nicht mehr herumschubsen können. Am Wasserloch schwammen die Babys eine Runde und machten dann den Büffeln Platz, die warteten und sehr durstig aussahen. Lima Lima passte unterdessen auf die Keeper auf, damit sie nicht mit den Büffeln in Konflikt gerieten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.06.2018
Freitag, 1. Juni 2018
Die Waisen machten am Morgen einen fröhlichen Eindruck. Alamaya und Sonje umschlangen ihre Rüssel, und Mwashoti ging zu Murera, um mit ihr das gleiche zu tun. Es war ein recht kühler Tag, sodass Murera mit ihrer steifen Hüfte etwas langsamer voran kam. Lima Lima und Zongoloni kamen zurück, um Murera und Sonje Gesellschaft zu leisten, während Alamaya mit dem großen Jungen Faraja im Gebüsch graste.
Die Waisen im Juni
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2018
Es war ein Monat der Umstellungen für die Elefantenbabys in der Nairobi-Nursery. Für ein paar war es eine willkommene Abwechslung, daß einige der älteren Waisen nach dem Umzug nach Tsavo jetzt nicht mehr da waren. Jotto, Ambo und Mapia zum Beispiel „stiegen“ jetzt in die nächstältere Gruppe auf. Die Jüngsten freuten sich unterdessen darüber, daß sie sich wieder ungestört ihrer Spielerein widmen konnten, ohne sich nach den älteren richten zu müssen. Jetzt, da einige der dominanten Waisen wie Esampu und Mteto nicht mehr da sind, nimmt man andere wie Maisha und Malima, Kuishi, Jotto und Emoli viel stärker war und bemerkt erstmals wie verspielt sie eigentlich sind! „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

