Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.05.2018

Samstag, 12. Mai 2018
Wilde Elefanten kamen am Morgen zu Besuch, und Sonje begrüßte sie begeistert am Eingangstor zu den Stallungen. Als sie aber die Keeper witterten, machten sie sich schnell davon. Mwashoti sah besorgt aus, und auch Lima Lima informierte die Keeper, dass sie acht geben sollten. Murera wollte den wilden Bullen folgen, was ungewöhnlich für sie ist – normalerweise hält sie sich von ihnen fern. Die wilde Herde verschwand später in den Hügeln, aber die Waisen gingen ihr nicht hinterher.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.05.2018

Freitag, 11. Mai 2018
Im Gebüsch bei den Kenze-Hügeln kratzte sich Mwashoti gerade den Rücken an den Felsen, als er von einigen Klipsschliefern erschreckt wurde! Er rannte schreiend den Hügel hinunter, und die anderen folgten ihm und trampelten dabei die Büsche nieder. Niemand wusste so recht, was eigentlich los war, und es dauerte eine ganze Weile, bis sich alle wieder beruhigt hatten. Als es Zeit für die Milchfütterung war, beeilte sich Murera erst, ließ sich aber dann von ein paar Büschen ablenken und vergaß dabei ihre Milchflaschen. Als sie später kam, hatte Nimmersatt Lima Lima sich schon an ihrer Milch bedient und sie ausgetrunken. Sie schlich sich auch noch an Quanza heran, aber diese scheuchte sie verärgert weg.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.05.2018

Sonntag, 6. Mai 2018
Die frechen Jungs Ngasha und Faraja tranken am Abend im Gehege ihre Milchflaschen, aber Ngasha schlich sich danach wieder hinaus und nahm auch noch Ziwa mit. Zu zweit fühlten sie sich wohl im Dunkeln sicher draußen und kamen zum Schlafen nicht wieder zurück. So verbrachten sie ihre erste Nacht draußen im Wald! Am Morgen schlossen sie sich wieder den anderen an, als es an die Milchfütterung ging. Murera begrüßte die beiden mit Kollern und Trompeten, und sie erzählten von den Abenteuern, die sie in der Nacht erlebt hatten.