Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2018

Sonntag, 25. März 2018
Alamaya rangelt gern mit älteren Elefanten wie Zongoloni und Lima Lima, aber heute hatte er sich etwas zuviel vorgenommen, als er Faraja herausforderte. Faraja hatte ihn in Windeseile zu Boden gerungen, denn der eigentlich recht kräftige Alamaya hatte auch noch mit dem rutschigen Boden zu kämpfen. Sonje, Murera und Lima Lima waren sehr verärgert über Faraja und wollten ihm eine Lektion erteilen. Als er sie kommen sah, verschwand er schnell im Wald, um sich zu verstecken. Alamaya suchte ging dann zu seinen Freunden Mwashoti und Zongoloni, die ihn trösteten. Aber vermutlich redeten sie ihm auch ins Gewissen, dass er sich nicht darauf verlassen kann, dass alle so nett mit ihm spielen wie Zongoloni oder Lima Lima. Er hatte eine wertvolle Lektion gelernt!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.03.2018

Freitag, 23. März 2018
An den Stallungen zeigte sich am Morgen ein wilder Elefantenbulle. Die Keeper dachten, es wäre Sonjes Verehrer, aber bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass er viel jünger war. Sonje wollte ihn begrüßen, aber er erschrak und machte sich davon. Als Lima Lima mit den Keepern auf dem Weg zu den Umani-Hügeln war, kam plötzlich ein einzelner Büffel angaloppiert. Er ließ sich weder von den schreienden Keepern noch von den trompetenden Waisen einschüchtern. Jasiri und Faraja hielten ihn von den Keepern fern, und schließlich marschierte er wieder davon. Die Keeper konnten mit Mwashoti und Murera herauskommen und gingen mit den Waisen in eine andere Richtung, für den Fall, dass noch mehr Büffel im Gebüsch lauerten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.03.2018

Dienstag, 20. März 2018
Die Waisen waren heute auf ihre Unabhängigkeit aus und wollten alle auf eigene Faust grasen. Murera überließ Sonje den kleinen Mwashoti. Am Abend wollten sie nicht so recht zurück nach Hause kommen. Ziwa wollte nicht in sein Gehege gehen und wurde draußen ausgesperrt. Das gefiel ihm aber auch nicht, und er protestierte schreiend, bis er wieder herein gelassen wurde. Ngasha und Faraja rangelten wild in ihrem Abteil und demolierten dann auch noch die Trennwand zu Ziwas Gehege, damit er auch mitmachen konnte! Am Ende hatten sie ihn zu Boden gerungen und kletterten ihm auf dem Rücken herum.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.03.2018

Montag, 19. März 2018
Die Waisen grasten heute am Fuß der Chyulu-Berge und trafen dort auf ihre wilden Artgenossen. Faraja, Ngasha und Jasiri sagten einem großen Bullen Hallo, der sich unter einer großen Akazie mit Staub bewarf. Mwashoti verkroch sich unter Mureras und Sonjes Bäuchen, um sich vor Ziwa in Sicherheit zu bringen, der auf Rangeleien aus war. Die Milchflaschen gab es heute nicht beim Schlammloch, denn die Waisen waren recht weit gelaufen und Lima Lima hatte ganz vergessen, sie an die Fütterzeit zu erinnern! Als Alamaya und Mwashoti das Fahrzeug hörten, das die Milch brachte, stellten sie sich ihm auf dem Fahrweg in den Weg, um gleich an ihre Milch zu kommen. Die Keeper überzeugten sie aber, Platz zu machen, damit sie nicht umgefahren wurden. Murera und Sonje kamen später in aller Ruhe zu ihren Flaschen geschlendert.