Sonntag, 24. Dezember 2017
Der Wald ist grün, und alles wächst und gedeiht, sodass die Waisen sich gar nicht entscheiden können, was sie fressen sollen. Murera und Sonje sind jetzt so groß, dass man sie manchmal für wilde Elefanten halten könnte, die zusammen mit den Waisen grasen. Ziwa will immer ganz vorne dabei sein, wenn es zu einem neuen Platz zum Grasen geht. Manchmal müssen die Keeper ihn zurückrufen, damit die ganze Herde zusammen bleibt. Als die Waisen heute zur Milchfütterung kamen, konnten Mwashoti und Alamaya es kaum erwarten. Die Milchflaschen waren allerdings noch im Auto, und Lima Lima und Zongoloni kamen hin gelaufen und schnappten sich jede eine Flasche.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.12.2017
Freitag, 22. Dezember 2017
Es war dicht bewölkt, nachdem es in der Nacht geregnet hatte, und die Waisen waren nicht sonderlich motiviert, hinaus zu gehen. Das hohe Gras war feucht und die Wege waren nass und rutschig. Mwashoti und Murera gingen zusammen sehr langsam, damit sie nicht ausrutschten. Die Keeper riefen Lima Lima nach vorn, und sie brachte die Herde zum Fuß der Kenze-Hügel, wo es leckere Zweige zu fressen gibt. Einige Büffel gerieten unter die Waisenherde, und ein paar der Elefanten wurde das unheimlich – sie stellten die Ohren auf und versuchten, die Büffel zu verscheuchen. Lima Lima ging zu den Keepern, um sicherzugehen, dass sie über die Gefahren gut informiert waren.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 20.12.2017
Mittwoch, 20. Dezember 2017
Alamaya schiebt Mwashoti hinter Murera
Ziwa und seine Freunde beim Staubbad
Murera und Faraja kommen von den Hügeln zurück
Sonje kümmert sich um Mwashoti
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.12.2017
Sonntag, 17. Dezember 2017
Mwashoti freute sich heute Morgen, dass Pateneltern ihn besuchen kamen. Er kollerte und wedelte ihnen mit dem Rüssel zu, um sie zu begrüßen. Faraja und Quanza brachten den Rest der Waisen hinaus in den Busch, in Richtung der Quellen. Mwashoti folgte Murera und wollte sich unter ihrem Bauch verstecken, wie ein kleines Baby in der Wildnis. Murera war klar, dass er Baby spielen wollte, aber als er auch noch versuchte, an ihr zu nuckeln, stellte sie ihm ihr Bein in den Weg.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.12.2017
Samstag, 16. Dezember 2017
Die Waisen sahen sehr motiviert aus, als sie am Morgen herauskamen. Sie wussten gar nicht, wo sie anfangen sollten zu futtern, so grün war es um sie herum. Einige von ihnen spielten erst einmal; Jasiri kletterte auf Sonje, die gerade am Boden lag. Ziwa kletterte auch noch auf sie, aber so viele Elefanten waren Sonje zu schwer, und so kam Murera dazu und half Sonje, die Jungs wieder loszuwerden. Darauf hatte Mwashoti gewartet, denn er wollte selbst auf Sonje herumklettern. Alamaya wurde neidisch, und er suchte sich Lima Lima zum Spielen. Beim Schlammloch kamen Alamaya und Zongoloni schnell zu ihren Milchflaschen gerannt, als ob sie befürchteten, dass sie sie verpassen könnten. Auch Mwashoti hatte es eilig – er konnte gar nicht mehr rechtzeitig bremsen und rannte versehentlich eine seiner Flaschen um!

