Samstag, 7. Oktober 2017
Die Waisen gingen heute der Spur ihrer wilden Artgenossen nach zu den Chyulu-Bergen. Faraja und Ziwa schnüffelten an ihrem Dung und probierten ihn, um herauszufinden, was sie gefressen hatten. Zongoloni ging der Waisenherde voraus, und Murera lief mit Mwashoti ganz hinten. Unterwegs erspähte Lima Lima ein paar wilde Elefanten, die im Gebüsch grasten und Babys dabei hatten. Sie wollte mit einem der Kleinen und seiner Mutter spielen, was auch eine Weile ganz gut funktionierte – bis sie es am Schwanz anfasste. Es schrie auf, woraufhin die Mutter Lima Lima ins Visier nahm! Zongoloni rief sie trompetend zur Waisenherde zurück, um weiteren Streitigkeiten mit der wilden Herde aus dem Weg zu gehen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.10.2017
Freitag, 6. Oktober 2017
Als die Waisen am Morgen herauskamen, suchten sie nach ihren geliebten Akazienfrüchten. Mwashoti suchte zusammen mit Sonje und Murera, aber sie hatten kein Glück, denn die Zeit des Jahres, in der die Schoten zu finden sind, ist vorbei. Die Keeper sahen nach, ob im Lager noch welche aus dem letzten Monat übrig waren, aber auch sie fanden keine. So mussten sich Alamaya und Mwashoti mit den Luzernenheupellets und dem Heu zufrieden geben. Als sie zum Luzernenheu kamen, stießen sie auf ein paar Antilopen, die sich schon die Pellets schmecken ließen! Zongoloni und Quanza scheuchten sie weit weg, sodass sie selbst in Ruhe futtern konnten. Bei der Mittagsfütterung war ihnen ordentlich heiß, und sie tranken schnell ihre Milch und kühlten sich danach im Schlamm ab. Zongoloni und Jasiri gingen zu einem kleinen Wasserloch, in dem nicht genug Matsch für sie beide war. Jasiri versuchte, Zongoloni aus dem Weg zu schieben, stieß aber auf einigen Widerstand von ihr. Die Keeper schlichteten den Streit zwischen den beiden, und Jasiri ging davon, sodass Zongoloni das Mini-Schlammloch ganz für sich hatte.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2017
Wegen der anhaltenden Dürre in Tsavo hatten wir diesen Monat wieder einige Neuzugänge und mußten deshalb einige Umbelegungen in den Ställen vornehmen. Ndiwa und Mundusi wurden in einem Stall auf der anderen Seite von Maxwells Gehege untergebracht. Ndiwa hat die Veränderung gut weggesteckt, aber Mundusi brauchte einige Tage, bis er sich eingelebt hatte und hat es den Keepern in der Zwischenzeit nicht leicht gemacht. Schon bei ihrer Ankunft in der Nursery ahnten wir, daß Ndiwa schnell lernt, denn sie merkte sich sofort, wo die Stellen für die Milchfütterung lagen. Noch heute erinnert sie uns regelmäßig an ihr gutes Gedächtnis. Sie wurde schon einige Male wegen Neuzugängen verlegt, aber sie vergißt nie, wo sie pünktlich um 17 Uhr ihre Milchflasche abholen kann und wohin sie abends zurück zum Schlafen gehen muß. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 05.10.2017
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Mwashoti stibitzt etwas Futter aus Mureras Mund
Murera macht eine Pause, um sich zu kratzen
Sonje wittert wilde Tiere
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 02.10.2017
Montag, 2. Oktober 2017
Faraja im Schatten
Murera führt Zongoloni zu den Chyulu-Hügeln
Durstige Waisen am Wasserloch

