Samstag, 15. August 2020
Als Murera am Morgen aus dem Gehege kam, schaute sie wie üblich erst einmal bei Luggard vorbei und ging dann zur Tränke, um Sonje den Rest der morgendlichen Aufgaben zu überlassen. Diese schien sich mit den anderen zu beraten, wo es heute hingehen sollte, und schließlich machte sich die ganze Herde auf den Weg, um gemeinsam zu grasen. Die Nachteulen ließen sich allerdings heute nicht blicken.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.08.2020
Donnerstag, 13. August 2020
Ein wilder Bulle stand am Abend zur Tränke an der Auswilderungsstation, gerade als die Waisen nach Hause kamen. Lima Lima ging ganz vorn, und als sie den Bullen sah, machte sie erst einmal kehrt, um Murera und Luggard zu warnen. Murera ließ Luggard dann in der Obhut der Keeper und ging zusammen mit Lima Lima zur Tränke – die Ohren aufgestellt und laut trompetend, um den wilden Elefanten zu warnen! Er machte sich schnell in die Büsche davon, sodass die Waisen in Ruhe ihren Durst löschen konnten, bevor sie es sich in ihren Gehegen gemütlich machten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.08.2020
Dienstag, 4. August 2020
Seit zwei Tagen lässt Alamaya jetzt ab und zu die Milchfütterung aus, und heute schien klar, dass er sich den nächtlichen Ausreißern anschließen wollen würde. Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, hing er hinterher, da er noch mit ein paar wilden Freunden im Wald beschäftigt war. Schließlich kam er nach, aber war sich offenbar nicht sicher, ob er wirklich ins Gehege gehen sollte. Murera schaute ihm von der Auswilderungsstation eine Weile zu und verschwand dann in dem Gehege, das sich die beiden teilen. Alamaya dagegen machte kehrt und lief Zongoloni hinterher. Damit hat der Club der Nachteulen nun wohl ein sechstes Mitglied! Das ging nun doch ganz schön schnell, obwohl es sich schon seit einer Weile angekündigt hat.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.08.2020
Montag, 3. August 2020
Bei der mittäglichen Milchfütterung tauchten zwei wilde Bullen auf, was zu ein wenig Verunsicherung unter den Waisen führte. Mwashoti und Zongoloni trompeteten und ließen die Keeper und Murera damit wissen, dass sie sich zurückhalten und auf Luggard aufpassen sollten, falls die Bullen sich als unfreundlich erweisen würden. Lima Lima und Sonje standen bei den Keepern Wache, und Alamaya beschloss, einen der Bullen zu einem kleinen Ringkampf herauszufordern. Er suchte sich den kleineren der beiden aus, aber merkte bald, dass er auch noch viel zu groß für ihn war! Also zog er sich schnell wieder zur Waisenherde zurück. Die Bullen soffen aber nur etwas Wasser aus der Tränke und gingen dann wieder ihrer Wege, ohne für weitere Unruhe zu sorgen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.08.2020
Sonntag, 2. August 2020
Murera kümmert sich weiterhin wie eine Mutter um Luggard. Abends, wenn es Zeit wird, zur Auswilderungsstation zurückzukehren, machen die beiden sich mit ein paar Keepern schon vor den anderen auf den Weg, da Murera weiß, dass Luggard immer etwas länger braucht.

