Sonntag, 10. März 2019
Alamaya war heute in Spiellaune und begann einen Ringkampf mit Mwashoti, den die beiden sehr genossen. Zongoloni stellte sich schließlich zwischen die beiden; offenbar sorgte sie sich um Mwashotis Bein, und war der Meinung, dass Alamaya lieber mit den anderen Jungs rangeln sollte. Mwashoti ging zu Murera und Sonje – er ist ein braver Junge, wohingegen Alamaya manchmal mit jedem Elefanten, der ihm über den Weg läuft, eine Rangelei anfängt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.03.2019
Mittwoch, 6. März 2019
Die Waisen wälzten sich mittags genüsslich im Matschloch, um sich mit einer Schlammschicht zu versehen, die sie vor der Sonne und den Insekten schützt. Danach folgten sie Shukuru zum Staubbad, wo sie sich ausführlich mit roter Erde abtrockneten. Murera wartete, bis alle fertig waren mit baden, bevor sie selbst hinein ging. Während sie noch schlammbadete, gingen die anderen schon zurück in den Schatten der Bäume, und die Keeper nahmen ihr Mittagessen ein. Shukuru zog auf eigene Faust los, um sich zu kratzen. Als die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig waren, riefen sie Shukuru, und sie ging mit ihnen zu den anderen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.03.2019
Sonntag, 3. März 2019
Die Waisen trompeteten am Morgen laut, trampelten in den Büschen herum und traten nach allem, was ihnen in den Weg kam. Sogar Sonje und Murera mit ihren kaputten Beinen waren kaum zu bändigen, als es in Richtung der Wasserquellen ging. In den Hügeln behielten die Keeper ihre Schützlinge aus einiger Entfernung im Auge, als sie eine wilde Elefantenherde sahen, die auf die Waisen zusteuerte. Sie riefen sie schnell zusammen, aber Sonje und Zongoloni wollten lieber ihren wilden Artgenossen Hallo sagen. Jasiri folgte ihnen, aber er verstieß gegen die Höflichkeitsregeln, als er die wilden Bullen am Bauch berüsselte. Sie scheuchten ihn davon, und er kam eilig zurück zu den Keepern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.03.2019
Freitag, 1. März 2019
Die Elefanten waren am Morgen gut gelaunt, als sie herauskamen. Sie folgten Lima Lima hinaus in den Wald, bis die Jungs in ihre eigene Richtung aufbrachen. Mwashoti und Shukuru gingen am Ende der Herde, und Murera kollerte laut, um Mwashoti zu sich zu rufen. Auch Sonje kollerte ihm zu, und er konnte sich nicht so recht entscheiden, zu wem er nun gehen sollte. Also blieb er einfach zwischen seinen beiden Adoptivmamas stehen und genoss die Aufmerksamkeit von beiden Seiten!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.02.2019
Dienstag, 26. Februar 2019
Die Waisen gingen heute zu den Chyulu-Bergen, um frisches Grün zu finden. Murera und Sonje führten die Herde an, gefolgt von Shukuru. Auch Faraja und Ngasha folgten Sonje, die kollerte, um alle zusammenzurufen. Bei der Milchfütterung kam Shukuru als erste an und ging dann zum Wasserloch, bevor Ziwa hinterher kommen konnte. Dort machten allerdings einige Kraniche viel Lärm, sodass Shukuru lieber wieder ging. Lima Lima gefiel es auch nicht, dass die Vögel kreischten, und trompetete sie von hinten an, um sie zu verscheuchen.

