Mittwoch, 30. Dezember 2020
Kauro gab am Morgen den Weg zu den Weidegründen vor. Maramoja, die eine besondere Schwäche für Musiara hat, blieb den ganzen Morgen in seiner Nähe, um gleich bei ihm zu sein, falls er Hilfe brauchen würde. Kamok und Siangiki grasten zusammen und hatten offenbar einiges zu besprechen. Nach einer Weile schienen sie aber eine Meinungsverschiedenheit zu haben, die sie mit einer Rangelei klären mussten. Danach gingen sie beide ihrer Wege.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.12.2020
Mittwoch, 16. Dezember 2020
Mittags genossen die Waisen ihr Schlammbad, nur Ambo, Musiara und Jotto hatten keine Lust darauf. Ambo ging ein Stück weg und vertrieb sich die Zeit anderweitig, und Jotto forderte Musiara zum Ringkampf heraus. Sana Sana sah die beiden aus dem Schlammloch heraus, und hatte offenbar etwas dagegen, dass Jotto mit dem kleinen Musiara rangelte. Sie kam aus dem Wasser und schob die Jungs auseinander. Musiara hatte anscheinend den Eindruck, dass Sana Sana nun sein Bodyguard war, aber als er es daraufhin mit Mapia aufnahm, war Sana Sana schon wieder weg, und niemand kam ihm mehr zu Hilfe! Also musste er sich geschlagen geben.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.12.2020
Montag, 7. Dezember 2020
Maramoja spielte am Nachmittag wieder einmal Kindermädchen für Musiara; sie folgte ihm auf Schritt und Tritt und gab sich alle Mühe, ihn zu umsorgen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.12.2020
Mittwoch, 2. Dezember 2020
Beim Grasen legten am Vormittag Musiara, Wanjala und Tusuja eine Kratzpause an einem großen Felsen ein. Nach einer Weile ging Tusuja sich seinen Freunden Namalok und Galla anschließen und futterte mit ihnen zusammen weiter, bis es zum Mittagsschlammbad ging. Das Schlammloch ist jetzt ein kleiner See – voll bis zum Rand mit Wasser und ziemlich tief in der Mitte. Die Waisen tummelten sich eher am Rand, wo sie noch stehen konnten.
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2021
Gleich am ersten Tag des Monats wurde ein Team erfahrener Keeper auf eine Rettungsaktion auf die El Krama Ranch in Laikipia gesandt. Seit geraumer Weile wurde immer wieder ein einsames Elefantenbaby gesichtet, dessen Hinterläufe o-beinig waren. Dadurch konnte es schlechter laufen und wurde vermutlich von seiner Familie zurückgelassen oder konnte schlichtweg nicht mehr mithalten. Das Personal der Farm hatte ihn immer wieder beobachtet und darauf gehofft, daß seine Familie zurückkommen würde. Nach einigen Wochen wurde klar, daß das nicht mehr passieren würde und er Gefahr lief, von Raubtieren getötet zu werden. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

