Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.04.2020

Sonntag, 12. April 2020
Musiara ist schon immer ein freundlicher kleiner Bulle gewesen, und deshalb mögen ihn auch alle anderen in der Waisenherde. Jetzt, wo Naboishu bei der Herde ist, hat er eine neue Aufgabe. Einige der anderen Jungs, wie der ruppige Dololo, wollen den Neuling ab und zu herumschubsen, und Musiara passt auf, dass sie ihm nicht zu nahe kommen. Sobald sie Anstalten machen, Naboishu zu ärgern, ist Musiara zur Stelle und scheucht sie weg. Das sieht man häufig, dass manche der Waisen freundlicher gegenüber den Neuankömmlingen sind als andere.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.04.2020

Dienstag, 7. April 2020
Es war ein kalter und ungemütlicher Morgen, und als die Waisen im Wald ankamen, kuschelten sie sich alle aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen; niemand von ihnen wollte alleine losziehen. Die kleinsten, Naleku, Roho und Larro, blieben inmitten der Herde, um warm zu bleiben, und passten auf, dass sie immer bei den älteren Mädchen wie Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Nabulu und Enkesha blieben. Am späten Vormittag gab es dann ein paar Schauer, sodass niemand so richtig in offenes Gelände hinaus wollte. Die Elefanten stellten sich lieber unter die Bäume, und manche von ihnen versuchten sogar, unter den Schirmen der Keeper Platz zu finden. Mukkoka, Sattao, Musiara und Luggard drängelten sich an die Keeper, aber als sie merkten, dass unter den Schirmen nicht genug Platz für sie war, gingen sie wieder zurück unter die Bäume. Nur Maktao und Kiombo ließen sich vom Regen nicht abhalten, einen ausgiebigen Ringkampf durch den ganzen Wald auszutragen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.04.2020

Montag, 6. April 2020
Am Morgen, als alle Waisen herauskamen, eilte Musiara zu Luggards Stall hinüber, um zu sehen, ob er schon draußen war. Das Tor war aber noch zu, und so beschloss er zu warten; er schnupperte sogar an Luggards Eingangstür. Als Luggard dann schließlich herauskam, begrüßten sich die beiden herzlich, kollerten sich zu und machten sich dann auf den Weg hinaus in den Wald. Es ist schön zu sehen, dass Musiara immer noch ab und zu Luggard begrüßt, auch wenn er jetzt älter und unabhängiger wird und mehr Zeit mit anderen wie Sattao verbringt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.04.2020

Sonntag, 5. April 2020
Musiara ist immer für eine Überraschung gut. Normalerweise ist er ruhig und albert nicht herum, sodass niemand damit rechnet, dass er etwas im Schilde führen könnte. Als die anderen Jungs sich heute auf dem Boden herumwälzten, stand er daneben und schaute ihnen zu. Er schien einen Plan auszuhecken – und plötzlich rannte er zu ihnen hin und begann, auf ihnen herumzukrabbeln! Die anderen hatten damit nicht gerechnet und wussten gar nicht, was die Stunde geschlagen hatte, während Musiara fröhlich auf ihnen herum kletterte. Dabei ist das eine seiner Lieblingsbeschäftigungen!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.04.2020

Freitag, 3. April 2020
Luggard ist zurzeit der älteste Bulle im Waisenhaus, aber im Gegensatz zu anderen Jungs seines Alters ist er sehr freundlich zu den kleinen Neulingen. Die anderen älteren Jungs wie Sattao, Kiombo, Maktao und Dololo gehen manchmal nicht gerade zartfühlend mit den kleinen Babys um, aber Luggard sucht sich zum Kräftemessen lieber die etwas ruhigeren Jungs wie Musiara aus. Nach der Nachmittagsfütterung um 15 Uhr begannen Sattao und Mukkoka einen Ringkampf und schoben sich gegenseitig in der Gegend herum. Luggard, Kiasa und Maisha bewarfen sich unterdessen mit Staub, und der kleine Roho wollte auch mitmachen. Luggard ging beiseite und ließ ihn durch, sodass er bei ihnen stehen konnte, ohne mit den raufenden Jungs aneinander zu geraten. Roho fing dann an, sich vor Maisha, Kiasa und Luggard herumzurollen und genehmigte sich ein kleines Staubbad, während die drei ihm zuschauten und aufpassten. Luggard ist auch sehr beliebt bei den Mädchen, weil er so ein sanftmütiger Bulle ist. Die älteren Kühe wie Maisha, Tagwa und Tamiyoi machen sich keine Sorgen, wenn sie ihn zusammen mit Roho oder Naleku sehen, denn sie wissen, dass er die Kleinen nicht herumschubsen wird und sie ihnen nicht zu Hilfe kommen müssen.