Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.05.2018

Donnerstag, 3. Mai 2018
Alamaya wächst und gedeiht und traut sich inzwischen auch so einiges. Er ist nicht mehr der kleine Junge, sondern fühlt sich schon groß und stark, sodass er gerne mit seinen Freunden Zongoloni und Lima Lima rangelt. Heute versuchte er sogar, den großen Ziwa herauszufordern! Mwashoti blieb lieber bei Murera und Sonje. Am Ende kam Quanza und beendete die Rangeleien wieder. Die Waisen bekamen wieder Gesellschaft von Büffeln, aber Lima Lima hatte aufgepasst. Sie schaute nach, wo die Keeper waren und verscheuchte dann die Büffel. Was würden die Keeper im Wald nur ohne Lima Lima machen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.05.2018

Mittwoch, 2. Mai 2018
Nach dem vielen Regen sind die Wege, die die Elefanten benutzen, regelrechte Flüsse geworden und die Wiesen eher sumpfartig. Die Waisen mit beschädigten Beinen, Murera, Sonje und Mwashoti haben es nicht leicht, dort zu laufen, aber sie wissen es instinktiv und gehen sehr langsam. Ab und zu rutschen sie aus, und die Keeper versuchen nach Kräften, ihnen zu helfen. Wenn es wieder etwas trocknet, sieht man den Elefanten an, wie sie sich darüber freuen! Heute besuchte ein großer wilder Bulle die Waisen, als sie in den Büschen grasten. Er schlich sich leise an Sonje heran, und die Keeper bemerkten ihn bei der dichten Vegetation lange nicht. Dann tauchte wie aus dem Nichts ein Büffel auf und erschreckte einen der Keeper so, dass er los rannte und dabei hinfiel! Lima Lima war sofort zur Stelle und berüsselte ihn ausgiebig, um sicherzugehen, dass es ihm gut ging. Der Büffel verschwand so schnell wie er gekommen war, und die Keeper gingen mit den Babys zu einer Stelle, an der hoffentlich weniger los war!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.04.2018

Montag, 30. April 2018
Alamaya macht sich immer wieder an seinem Namensschild zu schaffen. Als die Keeper am Morgen kamen, um nachzusehen, was er da tat, hatte er es schon zu Boden gerissen und kickte es herum wie einen Fußball. Als die Waisen ihre Milch bekamen, waren Lima Lima und Quanza frech und montierten wieder die Aufsätze von ihren Milchflaschen ab. Ein Keeper musste in ihr Gehege gehen und sie wieder heraus holen, und die beiden machten sich vor ihm davon, weil sie wussten, dass sie frech gewesen waren! Ziwa dagegen war heute sehr brav, als die Waisen mit Insektenspray behandelt wurden. Er stand ganz still, genau wie Mwashoti, damit die Keeper ihn einsprühen konnten. Zongoloni und Jasiri machten mehr Theater und rannten immer wieder davon, um dem Spray aus dem Weg zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.04.2018

Sonntag, 29. April 2018
Heute legte der Regen eine kurze Pause ein, sodass die Waisen es leichter hatten, auf trockenen Wegen ihren morgendlichen Aktivitäten nachzugehen. Alamaya und Mwashoti gingen voran und brachten die Waisen zu den Quellen, wo das Wasser in Strömen floss. Am Ufer warteten etliche Krokodile darauf, dass die Sonne herauskam und sie sich wärmen konnten. Murera musste mit den Raufbolden Ngasha und Jasiri schimpfen, die die kleinen Jungs Mwashoti und Alamaya ärgern wollten.