Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.04.2018

Freitag, 27. April 2018
Die Elefanten spielten fröhlich im Wasserloch, das jetzt geradezu überschwappt, so voller Regenwasser ist es. Lima Lima übernahm das Kommando von Sonje, und brachte alle zum Baden. Zongoloni und Ziwa testeten das Wasser als erste, bevor die anderen auch hinein gingen. Gegen 16 Uhr nahm Murera ihren kleinen Mwashoti und die anderen noch einmal zum Schwimmen mit. Quanza schloss sich ihnen an, aber inzwischen hatte Murera genug und ging zurück in den Wald. Kurz darauf begann es wieder heftig zu regnen, und Mwashoti und Lima Lima versuchten, sich unter den Regenschirmen der Keeper unterzustellen. Die waren allerdings längst nicht groß genug für die beiden Elefanten!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.04.2018

Mittwoch, 25. April 2018
Die Waisen waren am Morgen voller Tatendrang, und die Keeper dachten, sie würden nach ihren wilden Artgenossen suchen, die in der Nacht zu hören gewesen waren. Es hat den Anschein, als ob Murera bereit wäre, wieder auszuwildern, aber sie bringt es nicht übers Herz, ihre Adoptivbabys Mwashoti und Alamaya zurückzulassen. Und so bleiben die beiden Leitkühe Murera und Sonje erst einmal noch bei den Waisen. Sie achten darauf, dass es den kleinen Jungs gut geht und die älteren Bullen wie Ziwa nicht zu ruppig mit ihnen umgehen. Lima Lima wollte sich heute auch um den kleinen Alamaya kümmern, aber sie kam gar nicht so richtig dazu, weil sie ständig von den anderen belagert wurde. Zongoloni zum Beispiel wollte von ihr wissen, wohin es heute gehen sollte. Jasiri lärmte unterdessen im Gebüsch, und Faraja ging mit Ngasha hin, um nachzusehen, was los war. Als auch ein Keeper nachschaute, fand er nur ein paar freche Jungs vor, die sich um die Zweige der umliegenden Bäume stritten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.04.2018

Dienstag, 24. April 2018
Alamaya wird langsam ein kräftiger kleiner Bulle und lässt sich von den anderen nichts gefallen. Zongoloni hatte immer darauf geachtet, freundlich mit ihm zu rangeln, aber es scheint fast, als ob er sich absichtlich zurückgehalten hätte! Heute schubste er sie ziemlich heftig, sodass sie in Ngasha rutschte, der wiederum dachte, Zongoloni hätte ihn geschubst. So wurden schließlich alle in eine kleine Rangelei verwickelt, obwohl nur Zongoloni das Opfer von Alamayas Schubser geworden war! Beim Grasen schloss er sich dann Murera und Sonje an. Mwashoti passte auf, nicht in seine Nähe zu geraten, aber mit der Zeit beruhigten sich die Gemüter wieder. Im Wald trafen die Waisen und die Keeper auf eine Antilope, die gerade ein Junges zur Welt brachte! Die Keeper manövrierten die Elefanten in eine andere Richtung, damit die werdende Mutter nicht gestört wurde; aber durch das Gebüsch konnten sie die Geburt mit ansehen – ein Schauspiel der Natur, das man sehr selten live erlebt!