Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.03.2018

Montag, 26. März 2018
Die Waisen sahen heute sehr erschrocken aus, als sie aus dem Gebüsch zu den Keepern gerannt kamen; einige Meerkatzen schrien laut in den Bäumen und schauten in die Richtung, in der die Waisen gegrast hatten. Die Keeper schauten sich vorsichtig um und bemerkten schließlich einen Leoparden, der auf einem Ast lag und die Beine baumeln ließ. Die Keeper gingen mit den Waisen davon, um ihn nicht zu stören. Murera nahm ihren Schützling Mwashoti mit, und den beiden stand noch der Schrecken im Gesicht, sodass sie nahe bei den Keepern blieben. Bei der Milchfütterung kamen sie alle aus verschiedenen Richtungen, nachdem sie sich in alle Ecken verteilt hatten, um den Affen und dem Leoparden aus dem Weg zu gehen, und zu grasen angefangen hatten, wo sie eben gelandet waren. Nach der Fütterung waren sie alle wieder vereint und konnten sich wieder beruhigt dem Grasen zuwenden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2018

Sonntag, 25. März 2018
Alamaya rangelt gern mit älteren Elefanten wie Zongoloni und Lima Lima, aber heute hatte er sich etwas zuviel vorgenommen, als er Faraja herausforderte. Faraja hatte ihn in Windeseile zu Boden gerungen, denn der eigentlich recht kräftige Alamaya hatte auch noch mit dem rutschigen Boden zu kämpfen. Sonje, Murera und Lima Lima waren sehr verärgert über Faraja und wollten ihm eine Lektion erteilen. Als er sie kommen sah, verschwand er schnell im Wald, um sich zu verstecken. Alamaya suchte ging dann zu seinen Freunden Mwashoti und Zongoloni, die ihn trösteten. Aber vermutlich redeten sie ihm auch ins Gewissen, dass er sich nicht darauf verlassen kann, dass alle so nett mit ihm spielen wie Zongoloni oder Lima Lima. Er hatte eine wertvolle Lektion gelernt!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.03.2018

Freitag, 23. März 2018
An den Stallungen zeigte sich am Morgen ein wilder Elefantenbulle. Die Keeper dachten, es wäre Sonjes Verehrer, aber bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass er viel jünger war. Sonje wollte ihn begrüßen, aber er erschrak und machte sich davon. Als Lima Lima mit den Keepern auf dem Weg zu den Umani-Hügeln war, kam plötzlich ein einzelner Büffel angaloppiert. Er ließ sich weder von den schreienden Keepern noch von den trompetenden Waisen einschüchtern. Jasiri und Faraja hielten ihn von den Keepern fern, und schließlich marschierte er wieder davon. Die Keeper konnten mit Mwashoti und Murera herauskommen und gingen mit den Waisen in eine andere Richtung, für den Fall, dass noch mehr Büffel im Gebüsch lauerten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.03.2018

Donnerstag, 22. März 2018
Die Elefanten waren heute nicht auf besonders viel Spielen aus, wie häufig, wenn es grau und bewölkt ist. Ziwa ging hinter Faraja her und versuchte, seinen Schwanz zu erwischen. Faraja drehte sich um, weil er befürchtete, Ziwa würde darauf herumkauen, wie es Jasiri häufig getan hat. Ziwa ließ ihn aber einfach wieder los und ging mit Zongoloni davon. Alamaya fand ein paar Zweige auf dem Boden, als er nach Lima Lima suchte, und hob sie auf, um damit Striche auf den Boden zu malen. Es sah fast so aus, als wollte er eine Landkarte zeichnen, damit sich die Waisen im Wald nicht verliefen. Sonje und Mwashoti trompeteten und jagten die Schmetterlinge, die um ihre Rüssel flatterten.