Mittwoch, 24. Januar 2018
Als die Waisen am Morgen in den Wald aufbrachen, wurden sie von einem freundlichen wilden Bullen beobachtet, der die Mädchen kennenlernen wollte. Bevor die Keeper es sich versahen, waren Lima Lima und Faraja schon zu ihm ins Gebüsch gelaufen. Sonje ging hinterher und lud den Bullen ein, der Waisenherde Gesellschaft zu leisten. Murera und Quanza waren weniger begeistert und zogen sich mit Mwashoti zurück. Murera suchte Schutz bei den Keepern und warnte sie vor dem wilden Bullen. Sonje genoss allerdings seine Aufmerksamkeit. Am Abend begleitete er die Waisen zu den Stallungen zurück, hielt aber an der Tränke an, als Sonje in die Umzäunung hinein ging. Er wartete eine Weile, ob sie wieder herauskommen würde, gab aber dann auf und kehrte in den Wald zurück.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.01.2018
Dienstag, 23. Januar 2018
Ein paar wilde Bullen kamen die Waisen heute immer wieder besuchen. Sonje scheinen sie besonders zu mögen, und sie begrüßt sie auch immer freundlich, wenn sie aufeinander treffen. Jasiri und die anderen Jungs sagen ihren wilden Freunden auch gerne Hallo, aber nachdem Murera sie heute zurückpfiff, blieben sie bei ihr und Mwashoti, während Sonje, Zongoloni und Lima Lima mit der wilden Herde spielten. Eine der Kühe hatte ein kleines Baby dabei, das sich kurz vor Lima Lima erschreckte und sich unter dem Bauch seiner Mutter versteckte. Es war schön zu sehen, wie Lima Lima dann mit ihm spielte. Sonje wurde sehr von einem wilden Bullen hofiert, der sich womöglich mit ihr paaren will!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.01.2018
Montag, 22. Januar 2018
Die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti schienen am Morgen einen Tröt-Wettbewerb zu veranstalten. Sie trompeteten um die Wetter, aber da sie kleiner als die anderen sind, können sie sich nicht ganz so leicht Gehör verschaffen. Ngasha machte dann auch mit und erschreckte die Keeper, die schon dachten, es gäbe irgendein Problem. Aber die Baby waren nur fröhlich und jagten den Schmetterlingen hinterher. Sonje und Lima Lima sammelten alle zusammen und gaben acht, dass alles in Ordnung war. Als die Waisen am Wasserloch ankamen, fanden sie dort den LKW vor, der das Wasserloch auffüllte. Murera soff das frische Wasser direkt aus dem Tank! Als der LKW wieder abfuhr, rannten die Waisen hinter ihm her, bevor sie zum Wasserloch zurückkehrten. Sie hatten wohl gehofft, ihn aufhalten zu können, damit er noch mehr Wasser liefern würde, doch alles war schon in das Wasserloch geleert.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.01.2018
Samstag, 20. Januar 2018
Murera kam am Morgen eilig aus ihrem Gehege und ging auf direktem Wege zur Tränke, wo sie auf Sonje und Mwashoti wartete. In letzter Zeit will sie anscheinend häufig allein sein und noch nicht einmal ihr Lieblingsbaby Mwashoti um sich herum haben. Vermutlich will sie langsam unabhängig werden und in der Wildnis leben. Die anderen scheinen mitzubekommen, wie sie sich fühlt und lassen ihr häufig ihren Raum. Sie hört nur noch selten auf die Keeper und ist manchmal nicht besonders begeistert, am Abend zu den Stallungen zurück zu gehen. Alle sind stolz, dass sie soweit ist, aber auch ein wenig besorgt, denn sie wird der erste Waisenelefant sein, der in Umani Springs auswildert. Bei der Mittagsfütterung kam Lima Lima mit der Herde an, aber Murera kam erst später nach. Sie ließ sich Zeit und hatte es nicht eilig, wie die anderen Waisen, die zu ihren Milchflaschen gerannt kamen.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 19.01.2018
Freitag, 19. Januar 2018
Wilde Elefanten an den Quellen
Zongoloni schuffelt sich den Bauch an Alamaya
Mwashoti klettert über Baumstämme

