Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.04.2020

Dienstag, 21. April 2020
Heute wurde in den Ebenen der Chyulu-Berge gegrast, wo es viel leckere Vegetation gibt. Murera legte sich auf den Boden, um ein wenig mit den anderen zu spielen. Hinterher hatte sie allerdings Mühe, wieder aufzustehen. Sie rollte ein paarmal hin und her und nach einigen Versuchen schaffte sie es schließlich und war erleichtert, wieder auf den Beinen zu sein. Dann musste noch Mwashoti aufstehen, aber inmitten all seiner Freunde hatte er nicht genug Platz! Schließlich bellte er laut auf, und einige der anderen halfen ihm, wieder hoch zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.04.2020

Montag, 13. April 2020
Faraja ärgerte heute Mwashoti und verwickelte ihn in einen Ringkampf. Er dachte wohl, dass er leicht mit Mwashoti fertig werden würde, aber Mwashoti gab sich alle Mühe, es ihm so schwer wie möglich zu machen! Schließlich gab Faraja auf, nachdem er eingesehen hatte, dass Mwashoti doch stärker ist, als er gedacht hatte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.04.2020

Sonntag, 12. April 2020
Die Waisen hatten am Morgen gute Laune. Shukuru schaute ihrem Keeper in die Augen, als ob sie ihm ein Geheimnis anvertrauen wollte. Er flüsterte ihr liebevoll zu, und sie antwortete mit leisem Gekoller. Alamaya schlich sich an, hatte aber offenbar nichts böses im Sinn, sondern wollte einfach nur neben Shukuru und ihrem Keeper laufen. Alamaya kann auch sehr nett zu Shukuru sein, wenn er will! Mwashoti scharwenzelte auch um sie herum; vielleicht hoffte er, auch umsorgt zu werden wie Shukuru, doch als er merkte, dass der Keeper vollauf mit ihr beschäftigt war, ging er wieder davon.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.04.2020

Samstag, 4. April 2020
Alamaya hatte am Morgen einen interessanten Busch gefunden, und er ging ein paarmal um ihn herum, um von allen Seiten davon zu fressen. Mwashoti ging zu ihm, und Alamaya nahm ihn mit ins Dickicht hinein. Sie suchten sich zum Grasen ein Plätzchen weiter oben am Berg. Als es langsam Zeit für die Mittagsfütterung wurde, riefen die Keeper die beiden, und als die Waisen zu ihrer Milch kamen, sahen viele von ihnen sehr dunkel aus – sie hatten offenbar kurz zuvor ein ausgiebiges Schlammbad genommen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.03.2020

Sonntag, 29. März 2020
Mwashoti schien am Vormittag sehr hungrig zu sein. Im Wald suchte er sich nicht einen Zweig nach dem anderen aus, sondern stopfte sich das Grün von den Büschen in den Mund so schnell es ging. Es schien gar nichts mehr hinein zu passen, und er kaute wie ein Weltmeister!